10.153 Impfungen zu wenig

Grippevorbeugung kann im Banater Bergland nicht geschehen

Freitag, 17. November 2017

Reschitza – Die „Grippesaison“ beginnt in Europa und auf der nördlichen Halbkugel laut Weltgesundheitsorganisation WHO am 1. November. Die neue Leitung der Gesundheitsbehörde DSP Karasch-Severin hatte für die angebrochene „Saison“ vom Gesundheitsministerium 10.400 Vorbeugeimpfdosen angefordert. Das war Anfang August. Bis zur Stunde sind 247 Dosen im Banater Bergland eingetroffen.

„Da schwindend wenig Vorbeugeimpfdosen eingetroffen sind“, erklärte der Sprecher der Gesundheitsbehörde DSP Karasch-Severin, Daniel Botgros, „werden diese Impfungen in erster Linie ans Personal der Ambulanz-Einsatzwagen verteilt und ans medizinische Personal, das in den Notaufnahmen der beiden Notfallkrankenhäuser in Reschitza und Karansebesch beschäftigt ist. Die werden für das exponierteste Personal, das aber auch als gefährlichster potenzieller Krankheitsverbreiter betrachtet wird, reserviert.

Wenn auch die restlichen Dosen eintreffen – wann genau, das kann momentan niemand sagen... – werden sie zuerst ans gesamte medizinische und Pflegepersonal der Krankenhäuser und Ambulatorien vergeben, anschließend, über die Familienärzte, an chronisch Kranke und an Senioren über 65. Alle anderen Kategorien und Altersklassen der Bevölkerung können sich den Antigrippe-Impfstoff in Apotheken käuflich erwerben. Die optimale Frist für dessen Verabreichung ist November-Dezember.“

Gegenwärtig gäbe es im Banater Bergland glücklicherweise nur ein paar isoliert aufgetretene Fälle von Grippeerkrankungen. „Die Zahl der bisher aufgetretenen Virosen ist vergleichbar mit 2016 zur selben Zeit, liegt also innerhalb normaler Parameter für diese Zeitspanne des Jahres“, sagte Botgros.

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