155 rumänische Touristen aus Ägypten zurückgeführt

Dienstag, 10. November 2015

Bukarest (Mediafax/ADZ) – Das rumänische Außenministerium teilt mit, dass 155 rumänische Touristen, die sich in den Erholungsorten Scharm el Scheich und Hurghada befunden haben, Samstag aus Ägypten zurückgeflogen wurden. Die Aktion hängt mit der Flugzeugkatastrophe vom 31. Oktober zusammen und den Sicherheitsmaßnahmen sowie Flugbeschränkungen, die die ägyptischen Behörden veranlasst haben. Das Außenministerium hatte eine Konsularmannschaft  entsandt, die den Touristen bei den verschiedenen Kontrollen behilflich war. Das Flugzeug hatte das Transportministerium zur Verfügung gestellt, es ist sicher auf dem Flughafen Otopeni gelandet.

Kommentare zu diesem Artikel

Tourist, 10.11 2015, 11:13
Ägypten wird leider immer mehr zum "failed state". Das war auch nicht das erste Mal, das so ein Anschlag auf Touristen passiert. Vor ein paar Jahren wurde von einem anderen Fanatiker eine schweizer Touristengruppe in Luxor mit einem Maschinengewehr niedergeballert, mit Dutzenden Toten als Folge. Kleiner Anschläge gab es seitdem immer wieder, über die aber nicht so groß berichtet wurde. Dabei bräuchte Ägypten den Tourismus als Einnahmequelle so notwendig. Weil allein von Landwirtschaft und dem Suezkanal kann ein Land mit über 80 Millionen Einwohnern keinen Wohlstand aufbauen. Dabei kann sich Ägypten nicht einmal selbst ernähren, da die nutzbare Fläche nur aus dem Niltal und dem Delta besteht, der Rest des Landes (95%) sind Wüste. Ohne Weizenimporte würde Ägypten in drei Wochen ohne Brot dastehen. Aber religiösen Fanatikern ist das egal, die denken nicht rational.

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