20 Jahre deutsch-rumänischer Vertrag mit Konzert gefeiert

Rolle der deutschen Minderheit hervorgehoben

Samstag, 03. November 2012

Zwei Jahrzehnte Zusammenarbeit und Partnerschaft gefeiert: Außenminister Titus Corlăţean, Botschafter Andreas von Mettenheim, Staatssekretär Christoph Bergner und Philharmonieleiter Andrei Dimitriu (v.r.)
Foto: MAE

Bukarest (ADZ) - Das 20-jährige Jubiläum der Unterzeichnung des Vertrags zwischen der Bundesrepublik Deutschland und Rumänien über freundschaftliche Zusammenarbeit und Partnerschaft in Europa wurde Donnerstag im Athenäum mit einem Konzert der Bukarester Philharmonie „George Enescu“ unter der Leitung von Gerd Schaller begangen.

Bevor die Musik erklang, wurde die Bedeutung des vor 20 Jahren abgeschlossenen Vertrags hervorgehoben. Außenminister Titus Corlăţean konnte als Ehrengäste die Präsidentin des Bayerischen Landtages, Barbara Stamm, und den Parlamentarischen Staatssekretär beim Bundesminister des Innern, Christoph Bergner, Beauftragter für Aussiedlerfragen und nationale Minderheiten, begrüßen.

Deutschlands Botschafter Andreas von Mettenheim verlas rumänisch eine Botschaft des Bundesaußenministers, Dr. Guido Westerwelle, in der dieser auf die Rolle der deutschen Minderheit in Rumänien für die deutsch-rumänischen Beziehungen eingeht und den Dank der Bundesregierung für den „vorbildlichen Schutz, den die deutsche Minderheit in Rumänien genießt“, hervorhebt. Die Redner unterstrichen den Vorsatz ihrer Länder, innerhalb ihrer Partnerschaft auch in Zukunft einen Beitrag für die europäische Einigung zu erbringen.

Kommentare zu diesem Artikel

Michael, 03.11 2012, 20:40
Ist man bei den Reden auch auf die vielen vielen Hilfsorganisationen aus Deutschland eingegangen, die alle zusammen Millionen von Tonnen Hilfsgüter an die Armen in Rumänien verteilt haben? Wurde bein den guten Beziehungen auch an die präkere Lage der Romas und dern Kinder gedacht? Viele werden auch diesen Winter in Rumänien nicht überleben. Ich bin seit 18 Jahren in Siebenbürgen aktiv und hoffe, dass die Beziehungen bald auch solche Früchte tragen. In guter Absicht, Ihr Michael Uhde aus Ratingen, NRW

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