20 Jahre deutsches Schauspielstudium in Temeswar

Leitung veranstaltet erste internationale Konferenz für Theaterstudien

Mittwoch, 19. September 2012

20 Jahre deutsche Schauspielabteilung: Leiterin Dr. Eleonora Ringler-Pascu (mitte) veranstaltet zum Jubiläum eine internationale Konferenz
Foto: Zoltán Pázmány

Temeswar -  Die deutsche Schauspielabteilung an der Musikhochschule der West-Universtität Temeswar wird in diesem Jahr 20. Zu diesem Anlass hält die Leitung am fünften Oktober eine internationale Konferenz für Theaterstudien mit anschließendem Festabend. Zum Thema „Körper und Medien in der gegenwärtigen Schauspielkunst“ referieren Theaterwissenschaftler aus England, Österreich und Rumänien . Zu den Gästen gehören unter anderem Shane Kinghorn von der Manchester Metropolitan University, Irina Wolf aus Wien, Alina Nelega von der Kunsthochschule Neumarkt/Târgu-Mureş, Eva Tacha-Breitling vom Konservatorium Wien Privatuniversität, Silviu Văcărescu von der West-Universität Temeswar.

Die Vorträge werden in drei Blöcken am Vormittag in der Aula der Zentralbibliothek „Eugen Todoran“ gehalten. Moderatoren sind Dr. Eleonora Ringler-Pascu, Leiterin der Abteilung für Musik und Schauspielkunst, Alina Nelegea von der Kunsthochschule Neumarkt und Bogdan Ulmu von der Kunsthochschule Iassy/Iaşi.

Ab 18 Uhr findet in der Aula ein Festabend statt. Zu den Ehrengästen gehören Dr. Marilen Pirtea, Rektor der West-Universität, Klaus Christian Olasz - Konsul der Bundesrepublik Deutschland in Temeswar, Lucian Vărşăndan, Intendant des deutschen Staatstheaters Temeswar und Dr. Violeta Zonte, Dekanin der Musikhochschule Temeswar.

Schauspielstudenten aus dem zweiten und dritten Jahrgang von der deutschen Abteilung werden eine bearbeitete Fassung von Euripides „Die Troerinnen“ interpretieren. Weiter im Programm steht ein klassisches Konzert. Zum Abschluss werden Exzellenz-Diplome verteilt.

Die deutsche Abteilung für Schauspielkunst wurde 1992 auf Initiative des deutschen Staatstheaters gegründet in der Absicht den Nachwuchs zu fördern und das künstlerische Personal aufzustocken. Der Großteil des bestehenden Schauspielensembles absolvierte die deutsche Abteilung in Temeswar.  

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