21 Millionen Lei für den Kreis

Die erste Tranche der Staatsgelder in diesem Jahr kommt 17 Gemeinden zugute

Donnerstag, 23. April 2015

Die Bürgermeisterin der Gemeinde Ladmesch unterzeichnete gleich mehrere Finanzierungsverträge. Foto: Vlad Popa

Hermannstadt – Die Finanzierungsverträge für die Umsetzung der Infrastrukturprojekte im Rahmen des Nationalen Programms für Lokalentwicklung unterschrieben am Dienstag der Vorsitzende des Kreises Hermannstadt/Sibiu, Ioan Cindrea, und die Bürgermeister der am Programm teilnehmenden Gemeinden. Es handelt sich dabei um eine erste Tranche für das laufende Jahr, in Höhe von 21 Millionen Lei. Damit steigt der Betrag, welcher bisher 30 Rathäusern und dem Kreisrat zur Umsetzung von rund 50 Investitionen zugute gekommen ist, auf über 77 Millionen Lei. Von den 50 Projekten wurden 13 in den vorangegangenen Jahren fertiggestellt und 5 sollen heuer ein Ende finden.

Die Gelder, welche nun dem Kreis zugesprochen wurden, gehen an insgesamt 17 Gemeinden sowie den Kreisrat, die ihre Investitionsvorhaben nun fortsetzen können. Rund 8,5 Millionen Lei sollen in die Infrastruktur des Wassernetzes in den Gemeinden Kleinpold/Apoldu de Jos, Birthälm/Biertan, Kleinblasendorf/Blăjel, Boiţa, Lasseln/Laslea, Ladmesch/Loamneş, Mergeln/Merghindeal, Meschen/Moşna, Törnen/Păuca, Râu Sadului und Kleinscheuern/Şura Mică investiert werden. Knapp 2,5 Millionen Lei kommen demnächst dem Kanalisationssystem in Alzen/Alţâna, Ladmesch, Meschen, Törnen, Kleinschenk/Şeica Mică, Kleinscheuern und Burgberg/Vurpăr zugute. 320.000 Lei werden für die soziale Infrastruktur in Rothenturm/Turnu Roşu verwendet und 750.000 Lei für die Modernisierung der innerörtlichen Straßen in Arpaşu de Jos, Cîrţişoara und Ladmesch. Mit rund 9,1 Millionen Lei wird auch die Modernisierung der Kreisstraßen zwischen Săcădate und Neudorf/Nou, Kerz/Cârţa und Agnetheln/Agnita, auf der Strecke Kleinblasendor – Baaßen/Bazna – Bonnesdorf/Boian bis hin zur Grenze zum Kreis Alba sowie zwischen Marktschelken/Şeica Mare und Kleinschenk finanziert.

„Der Dringlichkeitserlass 28 unterstützt den Kreis Sibiu und dessen Ortschaften maßgeblich in der Umsetzung wichtiger Vorhaben, welche die Wasserversorgung, die Kanalisation und die Straßen im Kreis, den Gemeinden und Ortschaften betreffen. Dank dieses Erlasses sind in den vergangenen drei Jahren über 77 Millionen Lei in den Kreis Hermannstadt geflossen und haben die Ressourcen auf Kreis- und Lokalebene für die Umsetzung der 50 Projekte in 30 Ortschaften ergänzt. Das Finanzierungsprogramm soll auch in Zukunft fortgesetzt werden, so dass bis 2018 alle Ortschaften mit über 2.000 Bewohnern über Wasser- und Abwassernetze verfügen sollen.“ erklärte Ioan Cindrea anlässlich der Pressekonferenz.

Der Dringlichkeitserlass 28 aus dem Jahr 2013 bewilligt das Nationale Programm für Lokalentwicklung und übernimmt alle laufenden Investitionsvorhaben, welchen eine staatliche Finanzierung zugesprochen wurde, sowie neue Investitionsvorhaben. Das Programm ermöglicht Bau-, Erweiterungs-, Modernisierungs- und Sanierungsmaßnahmen in verschiedenen Bereichen der Infrastruktur auf Kreis-, Gemeinde- und Lokalebene und soll auch schulischen, sportlichen, medizinischen und kulturellen Einrichtungen zugute kommen.

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