2,4 Millionen Euro Schmerzensgeld im Fall des totgebissenen Jungen

Dienstag, 02. Juni 2015

Bukarest (Mediafax/ADZ) - Im Fall des Vierjährigen Ionuţ Anghel, der im Bukarester Tei-Park von herrenlosen Hunden zu Tode gebissen worden war, ist nach neun Monaten Prozessdauer vom Gericht des zweiten Stadtbezirks erstinstanzlich ein Urteil gefällt worden. Dieses sieht vor, dass die Familie ein Schmerzensgeld von 2,4 Millionen Euro erhält. Davon sind für die beiden Elternteile je 600.000 Euro bestimmt und für den Bruder des Opfers 1,2 Millionen Euro. Bezahlen müssen die Verwaltung der öffentlichen Liegenschaften des zweiten Stadtbezirkes und die Firma Tei Rezidenţial, der das Unglücksgrundstück gehört. Der Verwalter dieser Firma, Constantin Ciorăscu, wurde zu drei Jahren Haft auf Bewährung verurteilt.

Kommentare zu diesem Artikel

Christian, 04.06 2015, 17:03
Warum nicht 10 Mio. Euro? Das Land ist ja nicht mal in der Lage die von der EU zu Verfügung gestellten Gelder für öffentliche Projekt korrekt zu verwalten ( Korruption), wie soll denn dann die Stadt Bukarest diesen, in meinen Augen nicht nachvollziehbaren, Betrag bezahlen.
Manfred, 03.06 2015, 10:05
Bravo!Übernehmen die Tierschützer die Kosten?

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