25. Jubiläum der BANATIA-Stiftung

Ein Vierteljahrhundert Banater deutsche Wirtschaftsstiftung

Donnerstag, 16. Juni 2016

Temeswar - Ihr 25. Jubiläum begeht die Banater deutsche Wirtschaftsstiftung BVIK BANATIA mit dem Sitz in Temeswar am Samstag, dem 18. Juni, um 10 Uhr in feierlichem Rahmen im Temeswarer Adam-Müller-Guttenbrunn-Haus. Der Banater Verein für internationale Kooperation BANATIA, als erste der fünf deutschen Wirtschaftsstiftungen unseres Landes am 10. Juli 1991 gegründet, kann auf eine erfolgreiche Bilanz von einem Vierteljahrhundert der deutschen Wirtschaftshilfe und -förderung im Banat und in der gesamten Westregion zurückblicken. Der mit der Gründung gestartete wirtschaftliche Kreislauf- Grundprinzip der deutschen Wirtschaftsförderung war und bleibt nach wie vor „Hilfe zur Selbsthilfe“- zwischen der deutschen Seite, dem BMI und deren Träger BWI Stuttgart, Caritas Freiburg und DLG-Agriservice Bonn, dem rumänischen Partner, BVIK BANATIA und deren Nutznießer aus allen Banater Wirtschaftsbereichen hat zu nachhaltigen Ergebnissen geführt: Die gezielte Förderung im Bereich wirtschaftlichen Neulands nach der Wende, von kleinen und mittleren Betrieben aus Handwerk, Gewerbe, Landwirtschaft, Dienstleistungen ermöglichte die Existenzgründung und -sicherung für die deutsche Gemeinschaft und deren Umfeld.

Der umsichtig gebildete Revolvingfonds sicherte und sichert weiterhin die gemeinschaftsfördernden Forumsprojekte (Ausstattung, Renovierung, KFZ-Ersatzteilprogramm). Die Geschicke der Stiftung und seines kleinen Kollektivs, mit bestem deutschem Know-how, aber auch mit der wertvollen Erfahrung einer Tätigkeit von über zwei Jahrzehnten im Gepäck, wurden seit der Gründung zwei Jahrzehnte lang umsichtig von ihrem verdienstvollen Geschäftsführer Horst Martin geleitet, seit 2013 übernahm der jüngere Fachmann Norbert Christian Hansmann die Geschäftsführung. 2010 konnte man das 1000. Förderprojekt verzeichnen, heute steht man vor der Realisierung von nahezu 1500 Förderprojekten im Banat.

Nachhaltig wirkt auch die von „BANATIA“ verwaltete „Stefan Jäger“-Stiftung. Diese 1995 auf Initiative des damaligen Geschäftsführers Horst Martin ins Leben gerufene Stiftung, die einzige derartige deutsche Kulturstiftung in der Westregion, entfaltete in mehr als zwei Jahrzehnten eine zweckdienliche Tätigkeit im Bereich der Kultur- und Sozialprojekte. Seit 1996 vergab die Stiftung alljährlich an Jugendliche den gleichnamigen Preis für herausragende Verdienste in der Pflege der deutschen Sprache und Sitten. Zudem gewährte die Stiftung aus den privaten Spendenmitteln, großzügig von dem Banater Landsmann Dr. Knud-Wolfgang Klingler gewährt, alljährlich auch monatliche Stipendien von je 50 Euro an Hunderte Schüler der drei Banater deutschen Lyzeen, „Nikolaus Lenau“ Temeswar, „Diaconovici-Tietz“ Reschitza und „Adam Müller Guttenbrunn“ Arad.

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