70 Jahre Befreiung des KZ Auschwitz - Ausstellung zum Rechtsextremismus

Montag, 19. Januar 2015

Temeswar – 70 Jahre seit der Befreiung des Konzentrationslagers Auschwitz durch die Rote Armee werden am 27. Januar in Temeswar / Timişoara mit der Eröffnung der Wanderausstellung „Demokratie stärken – Rechtsextremismus bekämpfen“ begangen. Zur Eröffnung der Ausstellung laden das Deutsche Kulturzentrum Temeswar und die Friedrich-Ebert-Stiftung am Dienstag, dem 27. Januar, um 11 Uhr im Festsaal des Pädagogischen Lyzeums „Carmen Sylva“ ein. Das Datum markiert den Internationalen Tag des Gedenkens an die Opfer des Holocausts, und wurde als Anlass gewählt, um durch die Ausstellung, über Rechtsextremismus und seine Folgen in der heutigen Gesellschaft, wie über seine Bekämpfung zu sprechen.

Die Wanderausstellung ist der Friedrich-Ebert-Stiftung Rumänien und dem Nationalinstitut für die Erforschung des Holocausts in Rumänien „Elie Wiesel“ zu verdanken und soll alle Demokraten dazu anregen, gegen rechtsextreme Meinungen und Einstellungen und erst recht gegen Gewalttaten vorzugehen. Dafür werden auf 17 Tafeln die Gefahren aufgezeigt, die vom Rechtsextremismus ausgehen und eine Bedrohung für Demokratie und Menschenwürde darstellen. Die Ausstellung stellt sich die Fragen: Was ist Demokratie und wie kann man sie gemeinsam erleben? Warum ist der Rechtsextremismus so gefährlich? Welches Weltbild steckt hinter der rechtsextremen Ideologie? Was ist die Taktik rechtsextremer Parteien? Wie sieht die moderne rechtsextreme Jugendszene aus und was macht sie vermeintlich attraktiv? Wie nutzen Rechtsextreme Musik und Internet für ihre Interessen? Welche Aktivitäten der rechten Szene gibt es in Rumänien und in den benachbarten Ländern? Wie kann man als Demokrat auf rechtsextremistische Äußerungen und Taten reagieren? Und nicht zuletzt: Wie stärkt man durch sein persönliches Engagement die Demokratie?

Die Ausstellung ist für Erwachsene und Jugendliche ab 14 Jahren geeignet und kann im Zeitraum 20.-31. Januar 2015 im Festsaal des Pädagogischen Lyzeums „Carmen Sylva“ nach Voranmeldung beim Deutschen Kulturzentrum besucht werden. Der Eintritt ist frei. Als Rahmenprogramm wird auch ein Workshop für Schüler angeboten. Gemeinsam mit William Totok, Journalist aus Berlin und Sebastian Serafin von der Friedrich-Ebert-Stiftung / Forum Berlin haben die Schüler des Pädagogischen Lyzeums die Gelegenheit das Thema zu besprechen und Antworten und Meinungen auf die oben genannten Fragen zu entwickeln. Den Workshop bietet die Friedrich-Ebert-Stiftung am 27. Januar, um 12.30 Uhr im Pädagogischen Lyzeum „Carmen Sylva“ an. Partner im Projekt sind das Pädagogisches Lyzeum „Carmen Sylva“ und die Jüdische Gemeinde Temeswar.

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