88-Jähriger aktiv beim Schiltaler Deutschen Forum

Ernest Ulrichs „Buch meines Lebens. Ich war in die UdSSR deportiert“ in Petroschen präsentiert

Dienstag, 18. Februar 2014

Petroschen - Als der Forumsvorsitzende aus Petroschen/Petroşani, Prof. Anton Hermann, und Ernest Ulrich, ehemaliger Deportierter, Mitte Januar in Reschitza an den Gedenkveranstaltungen zu 69 Jahren seit dem Beginn der Russlanddeportation teilnahmen, versprachen beide, bald mit einer Einladung von sich hören zu lassen. So war es auch, als die Einladung für Freitag, den 14. Februar, nach Petroschen zu fahren, eintraf. Es ging um eine Buchpräsentation Ernest Ulrichs: „Cartea vieţii mele. Am fost deportat în URSS“ („Buch meines Lebens. Ich war in die UdSSR deportiert”), eine Veröffentlichung, die 2013 im Verlag „Măiastra“ von Târgu Jiu erschienen ist und jetzt vorgestellt werden sollte. Freunde und Bekannte erschienen zur Mittagszeit des 14. Februar im ehemaligen Casino der Bergknappen, um an diesem Ereignis der deutschen Minderheit des Schiltals teilzunehmen. Forumsvorsitzender Prof. Anton Hermann begrüßte in den Reihen der Anwesenden den Bürgermeister von Petroschen, Tiberiu Iacob-Ridzi, den Geschäftsführer des Siebenbürgen-Forums, Benjamin Józsa und die Delegation des Demokratischen Forums der Banater Berglanddeutschen unter der Leitung des Vorsitzenden Erwin Josef Ţigla.

Nach den Einführungsworten des Forumsvorsitzenden folgte der 88-jährige Buchautor, der den Anwesenden  Erlebnisse aus der Zeit der Deportation erzählte. Zum Schluss sprach der Bürgermeister Iacob-Ridzi, der u. a. ankündigte, dass er bei der nächsten Stadtratssitzung von Petroschen den Entwurf eines Beschlusses zur Ernennung von Ernest Ulrich zum Ehrenbürger von Petroschen vorstellen und unterstützen wird, eine Geste, die von den Anwesenden mit Freude und Dankbarkeit angenommen wurde. Während der Vernissage bekam Ernest Ulrich auch zwei Ehrendiplome, eines als Ehrenbergknappe und das zweite als Ehrengabe seitens des Deutschen Ortsforums. Zum Schluss signierte der Autor die Bücher, nicht bevor aber auch er die Anwesenden einlud, die kleine Ausstellung mit eigenen Malereien, die im Kasino gezeigt wurde, zu besichtigen.

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