Abkommen zur friedlichen Nutzung der Nuklearenergie

Beeindruckendes Protokoll für Ponta bei chinesischem Premier

Mittwoch, 03. September 2014

Premier Victor Ponta und der chinesische Premier Li Keqiang nahmen an der feierlichen Unterzeichnung mehrerer Verträge und Abkommen zwischen Rumänien und China teil.
Foto: gov.ro

Bukarest (Mediafax/ADZ) - Mit einem beeindruckenden Protokoll wurde Premier Victor Ponta beim Sitz der chinesischen Regierung empfangen. Außer der perfekt agierenden Ehrengarde fiel auf, dass sogar die Salutschüsse auf den Rhythmus der rumänischen Hymne abgestimmt waren.

Nach ihrem Gespräch traten Victor Ponta und der chinesische Premier Li Keqiang mit Erklärungen, die von den 65 Jahren diplomatischer Beziehungen zwischen Rumänien und China ausgingen, vor die Presse. Ponta verwies darauf, dass der Handelsaustausch 2013 nur 4 Milliarden Dollar betragen hatte, im ersten Quartal dieses Jahres ist er jedoch um 30 Prozent gestiegen.

Li Keqiang unterstrich, dass eine Vertiefung der Beziehungen verfolgt wird, um zu substanziellen Ergebnissen zu gelangen. Unterzeichnet wurden mehrere Abkommen und Verträge, sie beziehen sich u. a. auf die friedliche Nutzung der Nuklearenergie und auf den Bau eines Wohnviertels von 35 zehnstöckigen Hochhäusern in Craiova durch eine chinesische Firma.

Bei einer Gesprächsrunde mit chinesischen Geschäftsleuten über Projekte in den Bereichen Energie und Infrastruktur brachte ein Partner die Meinung vor, dass seine Firma gewohnt sei, direkt mit dem Staat zu verhandeln. Vizepremier Liviu Dragnea erwiderte, dass Rumänien, das an die Einhaltung der europäischen Gesetzgebung gebunden ist, „institutionelle Unterstützung“ gewähren wird.

Kommentare zu diesem Artikel

Manfred, 03.09 2014, 18:28
Xantus!Natürlich ist auch China ein wichtiger Handelspartner,diskussionsfrei!Aber im Falle Pontas befürchte auch ich,das da der Schuß(ähnlich wie im Fall Bechtel)nach hinten losgehen kann,weil man das Kleingedruckte nicht liest.Muß man in RO von Chinesen Wohnblocks bauen lassen?
Xantus, 03.09 2014, 13:39
@ Hanns: Dummschwätzen kannst du vom Allerfeinsten. Hat dein Kommentar überhaupt irgendeinen Bezug zu diesem Beitrag oder wolltest du einfach nur wieder deine verstaubte Einstellung zu Rumänien zum Besten geben?
Erstens, darf Rumänien politische und wirtschaftliche Beziehungen zu jedem Land auf dieser Welt führen, zu dem es möchte - auch als Mitglied der EU. Dieses Recht steht jedem Land zu und wird durch das Selbstbestimmungsrecht der Völker legitimiert. Offensichtlich ist dir das aber nicht bekannt... du Ewig-Gestriger! Und sollte mal etwas an diesen Beziehungen zu China nicht passen, werden sich die anderen EU-Mitglieder schon melden, keine Sorge.
Zweitens, war vor kaum 2 Monaten auch die Merkel mit ihrer Delegation und unzähligen Wirtschaftsvertretern in China - und hat sich auch pudelwohl gefühlt... Was sagst du nun dazu Hanns?
Hanns, 03.09 2014, 11:59
Die Kommunisten fühlen sich offensichtlich in einem kommunistischen Land sehr wohl! Haben Ponta und seine Genossen bereits vergessen, dass Rumänien ein Teil Europas ist. Man muss sich schon die Frage stellen, ob Rumänien überhaupt zur Europäischen Union passt?

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