Abnickvorlagen auf der Tagesordnung

Erste Haushaltsänderungen werden auf der Februartagung besprochen

Donnerstag, 27. Februar 2014

Reschitza - 37 Tagesordnungspunkte sind auf der Ordentlichen Sitzung des Kreisrats Karasch-Severin heute um 12 Uhr angekündigt. Als erstes soll eine Haushaltsänderung vorgenommen werden. Auch unter den nächsten Tagesordnungspunkten befinden sich Haushaltsfragen, vor allem Änderungen oder Vervollständigung bereits gefasster Haushaltsbeschlüsse. Damit sind die ersten sechs Tagesordnungspunkte beschäftigt. Die folgenden drei Tagesordnungspunkte widmen sich der Frage der Verwaltung/Vermietung von Immobilien, die dem Kreisrat gehören oder in dessen Verwaltung sind, unter anderen wieder einmal mit einem Gebäude auf dem Gelände des aufgelassenen Karansebescher Flughafens.

Punkt elf der Tagesordnung ist für Umweltschützer interessant: Der Kreisrat geht eine Partnerschaft ein mit der Landwirtschaftlichen Hochschule Temeswar, mit dem Ziel der Giftstaubbelastung durch die unbefestigten Abraumlagerstätten von Moldomin Neumoldowa am Donauufer Herr zu werden. Dazu muss allerdings gesagt werden, dass es inzwischen mehrere Doktorarbeiten zum Thema gibt, so wie, dass der gegenwärtige Bürgermeister von Neumoldowa, ein Forstingenuer und Doktor der umweltfreundlichen Forstwirtschaft, selber schon Experimente mit der Festigung der Giftsandanhäufungen mittels Bepflanzung durchgeführt hat – mit eher mäßigem Erfolg.

Zahlreiche Abnick-Beschlussvorlagen stehen ebenfalls auf der Tagesordnung, unter anderem die Umbenennung der Paul-Iorgovici-Bibliothek Reschitza in Kreisbibliothek „Paul Iorgovici“ Karasch-Severin (die ADZ schrieb über die Finanzierungsprobleme der Bibliothek, die Mitte Januar aufgeteilt wurden zwischen Stadt und Kreisrat...), zudem Organigramme von Institutionen, die vom Kreisrat finanziert werden, Ernennung von Ausschüssen, die vom Kreisrat bevollmächtigt werden zu Verhandlungen mit Dritten (etwa dem Flughafen Karansebesch). Vorgelegt wird auch der Tätigkeitsbericht des Kreiskrankenhauses Reschitza, des Museums für Ethnografie und Geschichte des Grenzregiments Karansebesch, der diversen Sozialeinrichtungen sowie der Polizeibericht über die Wahrung der Öffentlichen Ruhe und Ordnung auf dem Gebiet des Banater Berglands. Auch der Bericht über die Teilnahme eines Kreisratsmitglieds an der „Grünen Woche“ in Berlin wird vorgelegt.

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