Absetzungen und Kündigungen bei Hidroelectrica

Insolvenz soll bis Juni überwunden werden

Samstag, 19. Januar 2013

Das Kraftwerk Eisernes Tor I an der Donau Foto: Wikimedia Commons

Bukarest (Mediafax/ADZ) - Der Vertreter von Euroinsol, Remus Borza, Insolvenzverwalter des Staatsunternehmens Hidroelectrica, erklärte Donnerstag, dass das Unternehmen bis zum 26. Juni die Insolvenz, die vor einem Jahr erklärt worden war, überwinden könnte.

Kürzlich wurden sämtliche Direktoren abgesetzt, dadurch hätte man „zwei Clans zerschlagen“. Die Posten werden zum Wettbewerb ausgeschrieben, ebenso die Stelle des Generaldirektors. Der ehemalige Generaldirektor der Gesellschaft, Ştefan Gheorghe, hat fürs Erste den Posten eines stellvertretenden Direktors übernommen.Borza teilte ebenfalls mit, dass 154 Angestellte die Kündigung erhalten haben, ebenso wurden 161 Posten, die nicht besetzt waren, gestrichen. Bis zum 30. Juni sollen von den acht Hidroserv-Filialen noch 500 Personen entlassen werden. Um die Hälfte reduziert wurden Vergünstigungen für die Angestellten, dadurch will man im Jahr 10 Millionen Euro einsparen.

Die Gewerkschaft Hidrosind protestiert gegen diese Maßnahmen, vor allem sei die Sache mit den Abfindungen nicht geklärt. Die Gewerkschaft geht vor Gericht, aber auch Straßenproteste sind angesagt.

Kommentare zu diesem Artikel

sraffa, 22.01 2013, 21:27
Interessant in dem Artikel ist ja die Verwendung des Satzes "...zwei Clans zerschlagen." Ganz offensichtlich haben diese Zerschlagung Fachleute/Insider erledigt. Man weiss ja daß die Rumänen zur Clanbildung neigen - siehe z.B. die Rumänische Luftfahrtsbehörde etc..

Die Clanbildung ist ja auch sehr wirtschaftlich im Interesse des Clans , da sie ja die Integration aller - aber auch aller - Mitglieder des Clans, auch deren Haushunde erlaubt. Einige Portierstellen in Rumänischen Behörden sollen von solchen Hunden besetzt sein - selbstverständlich sind diese sozial versichert und haben ein eigenes Bankkonto.
sraffa, 19.01 2013, 19:01
@Rudi: Ganz genau, Du sagst es !
Rudi, 19.01 2013, 11:20
Bravo sooo, da wurde wohl in ein Wespennest gestochen, und einigen gutbezahlten Dauerschläfern, der Schlaf genommen. Es kann ja nur besser werden, und rucki-zucki, haben wir wieder ein funktionierendes Staatsunternehmen gerettet! Die Gewinne, ( die ja normal sicher sind) müssen nur dort hin, wo sie auch hingehören, und nicht über die Staatsmafia abgesaugt werden!!!

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