Änderung der Verkehrsordnung vorgeschlagen

Donnerstag, 04. April 2013

Bukarest (ADZ) - Das Innenministerium hat einen Gesetzentwurf zur öffentlichen Debatte vorgestellt, welcher tiefgreifende Änderungen der derzeitigen Straßenverkehrsordnung vorsieht. So zum Beispiel sollen Personen mit Wohnsitz in Rumänien nur noch dreißig Tage lang mit einem im Ausland registrierten Auto fahren dürfen und müssen bei einer Kontrolle auf Verlangen des Polizisten ein Dokument – sowie eine beglaubigte Übersetzung dessen – vorzeigen können, das den Besitzer des Fahrzeugs nachweist. Weitere Änderungen sehen die Einordnung in die höchste Strafgeldkategorie (zwischen 1575 und 7500 Lei) für Geschwindigkeitsüberschreitungen um über 60 km/h, Nichtgewährung des Vortritts für Fußgänger oder Fahren unter Alkoholeinfluss vor.

Kommentare zu diesem Artikel

Klaus der hanseat, 04.04 2013, 17:27
Ja ihr lieben, das mit der übersetzung ist natürlich unsiin.Aber dsa reduzieren auf 30 tage ist schon richtig.-Jeder der mit fremden nummerschild fährt betrügt den staat.Also seine mitbürger um steuern und abgaben.-Ich denek aber ehr das die vollmacht des besitzers übersetzt werden soll.Das wäre schon in ordnung.-Wenn ich in die Ukraine oder Tschechien mit einem "fremden" auto fahren will muß die vollmacht auch übersetzt und beglaubigt sein.Das ist internationales recht.--Also bitte nicht auf rumänen schimpfen.Auch wenn ich einen wohnsitz in deutschland habe muß ich beim ständigen betrieb in Rumänien nach 6 monaten das fahrzeug ummelden.--Wenn ich hier im dorf autos mit BG sehe die wahrscheinlich nie in BG waren dann ist das schon schlimm gegenüber jedem der ordnungs gemäß alles zahlt und prüfen läßt ( ITP).
Herbert, 04.04 2013, 16:14
@sraffa - Sie haben vollkommen recht. Dieser Unfug, das viele Rumänen aus welchen Gründen auch immer ihre Fahrzeuge im Ausland anmelden, gehört abgestellt.
Ich finde es lediglich merkwürdig, dass man zum Nachweis des Fahrzeugbesitzers ein Dokument mit beglaubigter Übersetzung benötigt. Der Nachweis ist schlicht und einfach die Zulassungsbescheinigung, die man als Lenker mitzuführen hat. Ob diese echt ist oder gefälscht, ist eine andere Frage.
sraffa, 04.04 2013, 15:01
Genau gelesen finde ich die vorgeschlagenen Änderungen alle sehr vernünftig; meines Erachtens nach geht es hier auch nicht um mehr Bürokratie sondern um effektiven Schutz der Allgemeinheit, denn : Seit einiger Zeit melden polizeibekannte Rumänen mit Wohnsitz in Rumänien ihr Auto in Bulgarien an um Steuern,Versicherung zu sparen und Rechtsverfolgung bei Verkehrsdelikten zu erschweren. Ich selber habe schon öfter Autos mit abgelaufenen (!) Deutschen Nummernschildern in Siebenbürgen gesehen - diese Figuren sind wohl illegal und ohne Versicherung unterwegs - ein Horror !
Herbert, 04.04 2013, 11:57
Der Besitzer eines Fahrzeuges wird mittels der Zulassungsbescheinigung nachgewiesen und das ist ein internationales Dokument. Dafür eine "beglaubigte Übersetzung" zu verlangen ist wieder einmal ein unverschämter Griff in die Geldtasche des Bürgers. Oder will man hier ein weiteres Tor für "Spaga" öffnen bzw. den viel zu vielen Notaren zu weiteren Einnahmen verhelfen? So einen Unsinn gibt es nirgends in Europa! Ich werde die Rumänen NIE wirklich verstehen!

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