Ärzte wehren sich gegen noch mehr Bürokratie

Verwaltung der Gesundheitskarte sei Aufgabe der Krankenkasse

Donnerstag, 08. August 2013

Bukarest (Mediafax/ADZ) – Am Dienstag lancierten Hausärzte eine Online-Kampagne mit dem Titel „Ja zur Gesundheitskarte! Nein zur Verteilung! Nein zur Beschreibung!“ Damit erklären sie sich zwar prinzipiell mit der Einführung der Karte einverstanden, wehren sich jedoch gegen noch mehr Bürokratie, die mit der Verwaltung durch den Hausarzt verbunden sei.

Sowohl die Nationale Gesellschaft der Hausärzte (SNMF) als auch die Nationale Föderation der Arbeitgeber der Hausärzte (FNPMF) weisen die Verantwortlichkeit für die  Verteilung der Karte, die Verwaltung der Daten und den Erwerb der erforderlichen Lesegeräte eindeutig der Krankenkasse zu.

Ohnehin habe sich das Verhältnis Arzt-Patient in den letzten Jahren entscheidend verändert, dies vor allem wegen der Bürokratie. Der Arzt müsse in erster Linie Mediziner sein und dürfe nicht als Postbote, Computeroperator, Ökonom und Jurist missbraucht werden.

Mit der Aktion sollen nun Unterschriften von Ärzten und Patienten gesammelt werden, um die zusätzliche zeitliche und finanzielle Belastung von den Ärzten abzuwenden. Wer sich an der Online-Petition beteiligen möchte, kann dies unter www. petitieonline.com tun.

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