Aktualisierte Entwicklungsstrategie für Zeiden

Mitarbeiter wurden ausgebildet; die notwendige Ausstattung ist gesichert

Dienstag, 17. Januar 2012

Zeiden - Einer der ersten Beschlüsse des Munizipalrates von Zeiden/Codlea im neuen Jahr war die Bewilligung der aktualisierten Strategie zur nachhaltigen Entwicklung von Zeiden für den Zeitraum 2012 – 2020. Es handelt sich dabei um den Abschluss eines Projekts im Gesamtwert von  rund 323.000 Lei, das mit folgender Finanzierung gesichert werden konnte:  rund 275.000 Lei kamen vom europäischen Sozialfonds (operationelles Programm für  Förderung der Verwaltungsfähigkeit), 42.000 Lei flossen aus dem Staatshaushalt und 6462 Lei war der Eigenbetrag der Zeidner Stadtverwaltung.

In den 15 Monaten der Projektabwicklung wurden 14 Fachkräfte im Bereich Strategie-Entwicklung geschult, je 24 Mitarbeiter beteiligten sich an zwei Workshops für die Bereiche nachhaltige Entwicklung  und Gleichberechtigung. Das Projekt wurde auf Grund von mehreren Studien erstellt, die die demografischen, wirtschaftlichen, ökologischen und verkehrstechnischen Entwicklungen in Zeiden berücksichtigten,  sowie eine auf den neusten Stand gebrachte SWOT-Analyse. Zur Verfügung stand auch die notwendige Software, die von mehreren neu gebildeten Arbeitsgruppen benutzt wurde. 

In der Gaststätte „Cetate“ gab Projektmanagerin Corina Popescu auf einer schwach besuchten Pressekonferenz den Abschluss dieses Projektes bekannt. Anwesend waren der Vorsitzende der Kronstädter Metropol-Behörde, Dragoş David,  der  stellvertretende Bürgermeister von Zeiden, Călin Ivan, sowie am Projekt beteiligte Mitarbeiter. David beglückwünschte das Zeidner Team für seine Arbeit und wies darauf hin, dass nun die Öffentlichkeitsarbeit und die Umsetzung des Projektes zügig vorangehen müssen. Die Zeidner Strategie sei Teil der Entwicklungsstrategie des Kronstädter Metropolgebiets. Sie komme den Bedürfnissen und Erwartungen sowohl der Bevölkerung als auch der Unternehmer und potenziellen Investoren entgegen. Ihre Effizienz werde aber letztendlich vom Bürger bewertet, der in seinem Alltag merken müsse, dass auch dank EU-Finanzierung es mit den Behördengängen einfacher werde, die Stadt sauber gehalten werde, die verschiedenen städtischen Dienstleistungen entsprechend gesichert werden können.

Dragoş verneinte die ADZ-Anfrage, ob es auch eine Alternativ-Variante gebe, die für den Fall gedacht sei, dass Nachwirkungen der Wirtschaftskrise auch im Verzug des Flughafenbaus und in Kürzungen im Stadt-  und Kreishaushalt zu spüren sind. Die Strategie stehe fest,  die Zeidner können aus eigenen Mittel z. B. eine gesundheitliche Grundversorgung sichern.  Wichtig sei die effiziente Nutzung der Gelder, die von der EU, der Regierung oder aus dem eigenen Einkommen stammen, die gute Zusammenarbeit zwischen den Institutionen, die gegenseitige Hilfe im Rahmen des Metropol-Großprojekts.
Die aktualisierte Entwicklungsstrategie, die übrigens auch eine touristische Aufwertung des sächsisch geprägten Stadtzentrums (Kirche, Burgmauern, Promenade, alte schöne Bauten) vorsieht,  soll in einer gedruckten Variante vorliegen sowie auf der Webseite des Zeidner Bürgermeisteramtes.

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