ALDE-Kandidaten müssen tief in die Tasche greifen

Dienstag, 06. September 2016

Bukarest (ADZ) - Wer bei der Parlamentswahl vom Dezember auf den ALDE-Wahllisten antreten will, muss nach dem Willen der Partei tief in die Tasche greifen: Die ALDE-Leitung beschloss nämlich am Wochenende Vorgaben für ihre Kandidaten, denen zufolge jeder Anwärter auf einen Abgeordneten- oder Senatorensitz eine „Spende“ über 63.000 Lei und die Filiale, der er angehört,  10.500 Lei pro Kandidat zu entrichten hat. Laut ALDE orientierte man sich bei der Festlegung der Höhe besagter Wahlkampfspenden, die an die Parteizentrale zu entrichten sind, am geltenden Bruttomindestlohn – die Anwärter selbst hätten jeweils 60 Bruttomindestlöhne und die Filialen für jeden ihrer aufgestellten Kandidaten 10 Bruttomindestlöhne abzugeben.

Kommentare zu diesem Artikel

Sraffa, 07.09 2016, 03:15
Bin mir sicher daß dies bei fast allen Parteien in RO praktiziert wird. Der potentielle Kandidat muss Geldgeber resp. cash mitbringen und ist somit zuerst seinen Geldgebern verpflichtet. Übrigens eine in Europa nicht unübliche Praxis die aber fast überall komplett verdeckt wird damit es nicht auffällt. Es ist am Souverän so etwas aufzudecken durch gute Fragen an die Kandidaten.
Manfred, 06.09 2016, 17:35
So ermutigt man Leute zum Klauen !

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