Alle rumänischen Mannschaften im Play-off

Pandurii und Petrolul schlugen in der Fremde zu

Freitag, 09. August 2013

Die Resultate aus den Hinspielen der dritten Qualifikationsrunde zur Fußball-Europa-League hatten Pandurii Târgu Jiu und Petrolul Ploieşti keine besonders gute Ausgangsposition beschert. In den Rückspielen vom Donnerstagabend siegten jedoch beide Mannschaften auswärts und qualifizierten sich, genauso wie Astra Giurgiu, eine Runde weiter.

Euphorie pur hieß es beim Pandurii-Präsidenten Marin Condescu: Er sagte, egal auf wen seine Mannschaft in der Play-Off-Runde treffen werde, sie werde sich auch da weiterqualifizieren. Eric und Ciucur wandelten in Tel Aviv gegen Hapoel eine 1:0-Führung der Platzherren in ein 2:1 um. Zuvor, beim Führungstreffer von Hapoel und nach dem 1:1 im Heimspiel sahen viele das Ende der Europa-League-Premiere für Pandurii gekommen.

Einen schweren Stand hatte auch Petrolul Ploieşti: Ebenfalls 1:1 hatte es im Hinspiel gegen die Niederländer von Vitesse Arnhem geheißen. Im Rückspiel führten zunächst die Gäste aus Ploieşti, dann sah es nach dem Ausgleich der Platzherren lange nach Verlängerung aus. Petrolul-Stürmer Grozav besiegelte in der fünften Minute der Nachspielzeit den Siegtreffer für Petrolul. Insgesamt sei Petrolul in beiden Spielen die bessere Mannschaft gewesen und habe sich dementsprechend auch verdient für die nächste Runde qualifiziert, sagte im Nachhinein Trainer Cosmin Contra.

Ermüdungserscheinungen will Trainer Daniel Isăilă bei seiner Mannschaft Astra Giurgiu ausgemacht haben. Mit einem 2:0 aus dem Auswärtsspiel im Rücken, war Astra gegen AS Trencin aus der Slowakei klarer Favorit für den Einzug in die nächste Runde. Sieben spannende Schlussminuten gab es dann im Heimspiel der Astra von nur 1500 Zuschauern in der Bukarester Nationalarena. Zwischen der 83. und 89. Spielminute schöpfte der Gegner aus Trencin kurz noch einmal Hoffnung: Zumindest dann, als Adi das 1:0 für die Slowaken erzielte. Ianovski glich drei Minuten später jedoch aus und von diesem Moment an glaubte man wohl selbst im Lager der Gäste aus Trencin nicht mehr an das Wunder, auch wenn in den Schlussminuten jede Mannschaft noch einmal zum 2:2-Endstand punktete. Fehlende Alternativen von der Bank und übermüdete Spieler machte in erster Reihe Astra-Trainer Daniel Isăilă für das Ergebnis verantwortlich. Der Mannschaftsinhaber Ioan Niculae will nun handeln und neue Spieler hinzuholen. Vom ausländischen Markt, denn in der internen Meisterschaft  seien die Spieler „teuer und schwach“, sagte Niculae.

Kommentare zu diesem Artikel

Wahrsager, 10.08 2013, 12:35
sehr schön!, vielleicht schaffen es die Mannschaften sogar in die Gruppenphase

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