Alte Artefakte werden zu Kunststücken

Donnerstag, 18. September 2014

Temeswar – Der bildende Künstler Mihai-Corneliu Donici stellt am 18. September seine dritte Ethnoskulptur-Ausstellung in der Kunstgalerie „Pygmalion”, auf der Augustin-Pacha-Straße vor. „Die Mechanismen, die Leonardo nicht entdeckt hat“, heißt die Ausstellung, die am Donnerstag, um 19 Uhr, ihre Vernissage hat. Die „Mechanismen“, die Mihai-Corneliu Donici geschaffen hat, sind alte Artefakte aus der rumänischen Volkskunst, die jetzt ausschließlich einen ästhetischen Zweck erhalten. Der Künstler benutzt dazu die Readymade-Technik, wodurch ein Trivialobjekt ausgestellt und so zu einem Symbol wird. In diesem Fall werden die Objekte Symbole für die traditionelle Manufaktur der rumänischen Handwerker. „Die rumänische Zivilisation hat keine große Kultur geschaffen, aber in diesem Raum hat sich eine bedeutsame Epoche der Holzarbeit entwickelt“, sagt Mihai-Corneliu Donici über sein Konzept. Er benutzt Unikate, die vor Jahrzenten durch Handarbeit geschaffen worden sind und die mit der Zeit durch intensive Verwendung ihren Nutzen verloren haben. „Jetzt ist nur noch ihre Schönheit geblieben“, so der Künstler. Die Vernissage wird von der Musik des Flötisten Vlad A. Colar begleitet. Auf der Holzflöte  wird er in Premiere ein Musikstück des Temeswarer Komponisten Gabriel Mălăncioiu spielen . Die Ausstellung wird zwischen dem 18. und  30. September in der Kunstgalerie „Pygmalion“ für das Publikum zugänglich sein. Die Öffnungszeiten sind von Montag bis Freitag, von 13  bis 19 Uhr.

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