Anerkennende und ausführliche Berichterstattung zum 21. Sachsentreffen in Kronstadt (III)

Publikationen der Burzenländer Heimatortsgemeinschaften in Deutschland, die vor Jahreswende erschienen, berichten darüber

Samstag, 04. Februar 2012

„Marienburger Nachrichten“
(30. Jahrgang, Nr. 45, Weihnachten 2011)

 Die „Marienburger Nachrichten“ sind erstmals am 17. April 1927 erschienen. Gegründet wurde die Publikation vom landwirtschaftlichen Ortsverein in Marienburg. Nach langjähriger Unterbrechung wurde 1981, in Deutschland, die Initiative wieder aufgenommen und das Heimatblatt wird von der Heimatortsgemeinschaft Marienburg herausgebracht.  Bisher erschienen nach der Neugründung 45 Ausgaben. Die Publikation erscheint einmal jährlich, umfasst 50 Seiten in einer Auflage von 400 Exemplaren mit teilweisem Farbdruck.

In ihrem Grußwort weist die Vorsitzende der HOG, Brunhild Schoppel-Groza, auf die wichtigsten  Jubiläumsfeiern des Vorjahres 2011 hin. Dieses waren die erste urkundliche Erwähnung des Burzenlandes – 800 Jahre Deutscher Orden, dem der Heimattag in Dinkelsbühl, das Sachsentreffen in Kronstadt am 17. September gewidmet waren, wie auch die Gründung der „Marienburger Nachbarschaft“ in Deutschland vor 30 Jahren und das Erscheinen der ersten Ausgabe des eigenen Heimatblattes, ebenfalls im gleichen Jahr.

Als wichtiger Termin für das Jahr 2012 wird das Marienburger Treffen genannt, das am 22. September in Denkendorf stattfinden wird. Das diesbezügliche Programm und einige Anliegen der Organisatoren sind dieser Ausgabe zu entnehmen.

Im Mittelpunkt des Inhaltes der Ausgabe stehen somit mehrere ausführliche, gut illustrierte Berichte von diesen Festen sowie Dokumentationen zur der Geschichte des Deutschen Ordens und seiner Berufung ins Burzenland. Von Interesse sind sicher die Beitrittsverhandlungen des HOG-Verbands in Deutschland  mit dem Verband der Siebenbürger Sachsen, ein wichtiges Thema der 16. Tagung des Verbandes der Siebenbürgisch-Sächsischen Heimatortsgemeinschaften, die im Oktober  im Heiligenhof in Bad Kissingen stattgefunden hat.

Beschlossen wurde, die Verhandlungen fortzuführen, die endgültige Form muss noch festgelegt werden, wie aus dem Bericht von Rainer Lehni zu entnehmen ist. Überraschend war, dass der bisherige Vorsitzende des HOG-Verbands, Michael Konnerth, ankündigte, aus gesundheitlichen Gründen sein Amt niederzulegen. Auch andere Heimatblätter nahmen in ihrem Inhalt Bezug  auf diese Tagung. Weitere Informationen, Berichte von Treffen, Lesematerialien ergänzen den Inhalt der Ausgabe.

„Petersberger Nachrichten“
(Jahrgang 24, Nr. 24,Dezember 2011)  

Im Mittelpunkt der Ausgabe steht das in Deutschland stattgefundenen Petersberger Treffen  am 14. und 15. Mai 2011, wobei aus dem Bericht des Nachbarvaters Manfred Binder zu entnehmen ist, welches die Ziele der Tätigkeit des HOG-Vorstands waren, was verwirklicht werden konnte, die Zusammenarbeit mit der Kirchenleitung und dem Presbyterium aus der Heimatgemeinde.

Der Festgottesdienst  in der St. Blasius Kirche von Friedrichroda wurde von Pfarrerin Senta Zürn und Pfarrer Dr. Peter Klein gestaltet. Zahlreiche Fotos führen in die Atmosphäre dieser Begegnung ein, bei der das  25. Jubiläum  der Petersberger Nach-barschaft in Deutschland begangen wurde. Fortgesetzt wird die Berichterstattung im Inhalt der Ausgabe mit der Beteiligung der Petersberger am Heimattag in Dinkelsbühl, wobei immer wieder zu unterstreichen ist, wie wirkungsvoll die Farbillustrationen sind. Gleich zwei Ausfahrten hat der Heimatchor der Petersberger  vorgenommen, eine zum Adventssingen nach Prag, worüber Ilse Abraham berichtet, und eine nach Österreich, die von Ingrid Boltres geschildert wird.

Über das Gemeindeleben in Petersberg/Sânpetru des Jahres 2011 berichtet aus der Heimat Pfarrer Dr. Peter Klein. Dem Bericht ist zu entnehmen, welche Arbeiten am Friedhof vorgenommen wurden. In der Kirchenburg wurde die Mauer zum Alten  Friedhof neu gedeckt, die Orgelreparatur ist im Gange. Die festliche Einweihung soll am 28. April stattfinden. Der Bericht enthält auch weitere Informationen  über stattgefundene Feste, wobei in der Schlussbemerkung Pfarrer Klein festhält: „Unser Wunsch, dass alles besser würde, ist zwar nicht in Erfüllung gegangen, aber auch so war das Jahr 2011 ein erfülltes Jahr. Kulturell gesehen auf jeden Fall“.

Weitere Berichte  beziehen sich auf das vorjährige Chortreffen in Neustadt, auf das Sachsentreffen in Kronstadt. Diesbezüglich wird auch die Predigt des Bischofs der Evangelischen Kirche A. B. in Rumänien, Reinhart Guib am 17. September 2011, im Festgottesdienst in der Schwarzen Kirche von Kronstadt für die Leser wiedergegeben. Auf die bei diesem Anlass geführten Gespräche der Vertreter der Burzenländer Heimatortsgemeinschaften aus Deutschland mit Vertretern der Kirche und des Forums in Kronstadt wird auch eingegangen. Eindrücke von einer Rumänienreise, Familiennachrichten reich illustriert, Informationen sind weiterer wichtiger Bestandteil des Inhalts dieser 72 Seiten starken Ausgabe.

„Die Zeitung der Rosenauer Nachbarschaft e.V.“
(Nr. 73, Winterausgabe 2011, Jahrgang 48)

Zwar schreibt man schon den Jahrgang 48 der Zeitung, doch weht in dieser ein neuer Wind, wie Hermann Sadlers in einem Schreiben an den Schriftführer der Publikation, Horst Boltres, vermerkt. Er leitet diese nun seit 18 Jahren, er selbst  konnte im Sommer seinen  60. Ge-burtstag feiern zu dem    ihm  die besten Wünschen auch von uns, wenn auch mit Verspätung, zukommen sollen.

 Den neuen Wind sieht er aber in den jungen Mitarbeitern, die durch ihre Beiträge wesentlich zur Gestaltung der Publikation beitragen, interessante Berichte verfassen die veröffentlicht wurden.

In dieser Ausgabe geht es rund um das 12. Rosenauer Treffen, das vom 1.- 3. Oktober 2011 stattgefunden hat. Daran haben auch viele junge Menschen teilgenommen, von denen zwei Vertreter in den neu gewählten Vorstand aufgenommen wurden. Klaus Balthes wurde als erster Vorsitzender wiedergewählt. Zweiter Vorsitzender wurde Kurt-Hans Wellmann. Dem Vorstand gehören noch an:  Melitta Bartesch, Ingmar Eiwen, Sigrid Porr, Hermann Binnen, Norbert Schenker, Ricarda Miskes,  Horst Boltres, Marita Rothbächer und Ortrun Körper.

Rund die Hälfte des Inhaltes ist durch Berichte und zahlreichen Fotos dem Treffen gewidmet, das eine große Beteiligung aufwies und  bei dem man Bilanz ziehen konnte. Berichte legten vor: der Nachbarvater Klaus Balthes, der Kurator der Rosenauer Kirchengemeinde Robert Kloos als Ehrengast, Horst Boltres im Namen des Redaktionsteams, Ricarda Miskes als Jugendreferentin, Hermann Binnen als Referent für Ahnenforschung, Gerlinde Truetsch bot den Kassenbericht.

Der Nachbarvater hielt in seinem Bericht auch  einen Rückblick auf den Heimattag in Dinkelsbühl und das Sachsentreffen in Kronstadt, wobei Karl Heinz Brenndörfer ausführlich die Reise der Vertreter der Burzenländer HOGs zum 21. Sachsentereffen nach Kronstadt in einem Beitrag schildert. Weitere Informationen und Berichte ergänzen die über 60 Seiten starke Publikation, die immer wieder von den Rosenauern von dort und hier mit Interesse erwartet wird.

(Fortsetzung folgt) 

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