Angezapft!

Das Oktoberfest Kronstadt 2013 hat begonnen

Donnerstag, 12. September 2013

Das größte Bierzelt, welches jemals landesweit aufgebaut wurde, hat 85 x 40 Meter und bis zur Decke sind es zwölf Meter. Trotz der großen Maße, dauerte der Aufbau nur zwei Tage.

Brezel und Lebkuchen, ebenso wie Pfefferkuchen gehören einfach zum kühlen Bier. Einer der Wettbewerbe während des Oktoberfestes besteht darin, von einem Lebkuchen kräftig abzubeißen und dann einen schönen Jodler hinzulegen.

Im „kleinen“ Zelt konnte man noch vor dem offiziellen Anzapfen des ersten Bierfasses keine Stecknadel auf den Boden werfen, so voll war es. Vorteil: Es liegt näher an den Grillbuden. Nachteil: Man ist fern von der Bühne und den allabendlichen Live-Auftritten der Bands.

Ein Brettspiel in Maxi-Ausgabe: Backgammon für die Besucher des Oktoberfestes welche gerne den Würfel werfen. Allerdings sind diese Würfel aus Schaumstoff und federleicht, demnach genügte auch der leichteste Windhauch um sie außerhalb des Brettes zu treiben, was zu allgemeiner Heiterkeit führte.

Erstmals gibt es für das Oktoberfest auch einen zusätzlichen Info-Punkt am Marktplatz. Daneben ist ein falscher Hintergrund vor welchem man getrickste Fotos mit den Bayerischen Alpen machen kann.
Fotos: Hans Butmaloiu

Am Freitag, dem 6. September, hat auf dem Gelände der ehemaligen Sportschule und zwar sowohl im Innenhof, ein kleineres Zelt,  als auch auf der eigentlichen Spielfläche, ein Zelt für 7200 Sitzplätze und Bühne, die fünfte Ausgabe des Oktoberfestes begonnen.

Im Vergleich zu den vorigen Ausgaben sind für den Besucher viele Verbesserungen spürbar: Die Aufstellung der Bühne macht es dieses Jahr bedeutend angenehmer, die Vorstellung von den Tischen aus zu verfolgen, zumal auch die Tonanlage wirklich raumfüllend ist, ohne dabei störend zu wirken.

Auch der Zugang zu den Bedienungsstellen mit leckeren Weißwürsten, aber auch den obligaten Schweinshaxen ist geräumiger gestaltet worden, was den Besuch im Hauptzelt viel angenehmer macht, da die langen Warteschlangen verschwunden sind.

Als Besonderheiten ist die Vielfalt der Unterhaltungsmöglichkeiten außerhalb der Zelte zu erwähnen: Überdimensionale Backgammon Spiele, falsche Fotokulissen mit fiktivem Hintergrund zum Jux und vor Ort Bearbeitung oder eine extra angelegte Schrägrampe an welcher sich Wagemutige im Rollen von leeren Bierfässer üben können.

Am Sonntagabend, gab es schon eine erste Berechnung der Besucherzahl, welche bei etwa 50.000 lag.

Kommentare zu diesem Artikel

Horst, 18.09 2013, 12:14
mensch Leute: Ich war mehrmals in München, aber .... da Oktoberfest in BV ist zwar kleiner, aber ... MIR HAT ES BESSER GEFALLEN!, ich hab Spaß gehabt und das ist doch wohl die Hauptsache oder? Meckern kann man über alles
Oberbayer, 17.09 2013, 21:50
Das Münchner Oktoberfest hat doch auch nichts mit Tradition zu tun, das war noch nie so. Und der Original Münchner mit Tradition spricht zu 90 % Hochdeutsch und ist ein zugereister Preusse, der sich die Lederhosen für 1 Tag ausgeliehen hat. Wer kann sonst so blöd sein und das teuere Bier saufen.
Tourist, 14.09 2013, 02:41
das Oktoberfest letztes Jahr in Hermannstadt war sehr gelungen. Die rumänischen Gäste waren ganz begeistert von der Stimmung, die das rumänische Bier, der ungarische Wirt und die österreichische Bierzelt-Band erzeugt haben. War wirklich irgendwie völkerverständigend, das Event, ganz ohne Kitsch. Allen hat's offensichtlich gefallen. Da braucht man sich gar nicht beschweren, dass hier irgendwas kopiert wird. Ist doch schön.
Michael Kothen, 12.09 2013, 17:12
Och, Rosemarie. Erstmal wird das Oktoberfest von Mitgliedern des Deutschen Wirtschaftsklub veranstaltet und wurde auch vom DWK ursprünglich initiert. Und von daher auch das "Oktoberfest".

Und zweiten: Warum so grieskrämig? Das Oktoberfest gehört nach München? Warum? Die haben das ja noch nicht einmal weltweit schützen lassen, da sie der Ansicht sind, das auch andere ende September - Anfang Oktober ihren Spass mit Blasmusik und Bier und Weisswürste und Haxen haben sollen.
Ich freue mich schon auf das OKTOBERFEST IN HERMANNSTADT.
Rosemarie, 12.09 2013, 16:21
Da merkt man aber deutlich den Unterschied zum originalen Münchner Oktoberfest!!!Warum wurde dieses Fest mit Trickserei ausgestattet-z.Bsp.Hintergrund mit Alpenlandschaft..usw.Warum nennt man das Fest überhaupt OKTOBERFEST??Müssen die Rumänen immer alles kopieren,ohne ihre Köpfe anzustrengen??Es gibt doch sicher Menschen mit guten Ideen,verwendet doch die...wäre vile besser.Das Oktoberfest gehört nach München -das ist Oktoberfest...alles andere sind billige Atrappen

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