Anschlag in Nizza: Zwei Rumänen unter den Verletzten

Laster raste in feiernde Menschenmenge

Samstag, 16. Juli 2016

Bukarest (ADZ) - Im südfranzösischen Nizza ist am späten Donnerstagabend ein am Steuer eines Lkw sitzender Attentäter zwei Kilometer quer durch die auf der Flaniermeile Promenade des Anglais feiernde Menschenmenge gerast, die sich aus Anlass des französischen Nationalfeiertags versammelt hatte. Dabei starben mindestens 84 Menschen, zahlreiche weitere wurden verletzt – darunter auch zwei Rumänen, wie Außenminister Lazăr Comănescu am Freitag in Bukarest bekannt gab.

Die beiden Rumänen seien umgehend in Krankenhäuser gebracht worden, Hinweise auf eventuelle rumänische Opfer gebe es bislang nicht, so das Außenministerium. Die Behörde richtete noch in der Nacht eine Krisenzelle und das rumänische Generalkonsulat in Marseille eine Notrufnummer für Angehörige ein.

Staatschef Klaus Johannis verurteilte das „grausame Attentat“, sprach den schwer heimgesuchten Franzosen sein tiefes Mitgefühl aus und versicherte sie der Solidarität unseres Landes – der Terror treffe nicht nur Frankreich, sondern ganz Europa, werde dieses jedoch nicht entzweien können, sondern „bloß unseren Glauben an Werte wie Freiheit und Demokratie stärken“.

Der mutmaßliche Attentäter, ein 31-jähriger Franko-Tunesier, wurde kurz nach der Attacke von Polizisten erschossen; Frankreichs Präsident Hollande sprach von einem eindeutig „terroristischen Charakter“ des Anschlags.

Kommentare zu diesem Artikel

Peter, 18.07 2016, 09:51
Leider steht den Flüchtlingen ihre Gesinnung nicht auf die Stirn geschrieben. Deswegen nehmen Saudi Arabien, die Emirate und Kuwait ihre eigenen Glaubensbrüder nicht auf. Wer holt sich gerne Terroristen ins Land? Nur das überliberale Europa glaubt es müsse die Welt retten. Die IS Anhänger beantragen in einem Land Asyl und reisen anschließend unbehelligt in ganz Europa umher, werden sie erwischt dann hat es keine Konsequenzen.
Tourist, 16.07 2016, 11:45
die Festung Europa, auf die warten wir leider schon viel zu lange. Inzwischen kommen immer mehr "angry young muselman" zu uns. Die Hälfte aller afghanischen männlichen Asylwerber hat schon eine Vorstrafe ausgefasst, in der kurzen Zeit wo sie bei uns sind. Bei den Tschetschenen ist die Zahl noch höher. Bei den Ägyptern, Libyern, Tunesier und Algerier ist auch einer von drei ein potenzieller Schwerverbrecher. Aber nur alle rein, die zahlen einmal unsere Pensionen, will uns die politische Elite wahrmachen. Wer's glaubt.

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