Antibiotika in Truthahnfleisch

Freitag, 15. März 2013

Kronstadt - Deutschland meldete Ende voriger Woche über das Europäische Schnellwarnsystem, dass in aus Rumänien importierter Truthahnbrust Antibiotikareste festgestellt wurden. Der Lieferant ist der größte Geflügelzüchter des Landes, mit dem Stammsitz nahe Kronstadt.

Die fragwürdige Lieferung traf am 28. Juni 2012 in Deutschland ein und wurde über einen Zwischenhändler an ein Verarbeitungsunternehmen weiterverkauft, wo es zu Truthahnschnitzeln verarbeitet wurde. In diesen soll eine grenzwertüberschreitende Menge an Antibiotika festgestellt worden sein. In einer ersten Stellungnahme erklärte der Geschäftsführer der Geflügelfarm, dass die A-Probe, welche beim Züchter gemacht wird, negativ ist, ebenso wie die B-Probe, welche vom Verarbeiter durchgeführt wird. Zurzeit läuft eine Untersuchung der Veterinär- und Lebensmittelkontrollbehörde in allen Zuchtbetrieben des Unternehmens um die Sachlage zu überprüfen.

Kommentare zu diesem Artikel

Manfred, 15.03 2013, 15:21
Ob man von Antibiotikaresten sprechen kann,wenn der zulässige Grenzwert um das 27-Fache überschritten wurde?Da war wohl kriminelle Energie der Auslöser.Im Gegensatz zu der Pferdefleischgeschichte kann der Ruf+die Landwirtschaft des Landes hier wirklich Schaden tragen.

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