Antonescus neuer Vorschlag zu Präsidentschaftswahlen

Kandidat wird trotzdem von drei Instituten ermittelt

Mittwoch, 09. Juli 2014

Bukarest (Mediafax/ADZ) - Die Nationalliberalen (PNL) sind mit der Umsetzung der Beschlüsse des jüngsten Parteitags beschäftigt. Auf der Sitzung der Leitung der PNL am Montag sagte der ehemalige Vorsitzende Crin Antonescu zwar, dass jetzt nicht genug Zeit sei, damit soziologische Forschungsinstitute den Kandidaten ausfindig machen, den die PNL für die Präsidentschaftswahlen stellt. Durchgesetzt hat sich jedoch der Standpunkt des Vorsitzenden Klaus Johannis, dass drei Meinungsforschungsinstitute angeworben werden, die binnen zwei Wochen diese Untersuchung vornehmen sollen, wobei zwischen Crin Antonescu und Klaus Johannis entschieden werden muss. Im Endeffekt wird es darüber eine Abstimmung in der Ständigen Delegation geben.

Daraufhin kommt es zu einer erneuten soziologischen Untersuchung: Welcher Kandidat besser dasteht, der der Liberalen oder Cătălin Predoiu, der von der PDL bereits als Kandidat aufgestellt wurde. Die Rechte muss jedoch mit einem einzigen gemeinsamen Kandidaten antreten, um im zweiten Wahlgang gegen Victor Ponta aufkommen zu können.

Auch die vorgesehene Fusion der beiden Parteien wird weiter betrieben. Der stellvertretende PNL-Vorsitzende Ludovic Orban teilte Termine von Ende Juli mit. Die Zeit sei aber knapp, so werde man zu den Präsidentschaftswahlen doch eher als Wahlbündnis antreten.

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