Arbeitslosigkeit in Rumänien geht zurück

Anstieg in EU und Eurozone

Samstag, 03. März 2012

Bukarest (ADZ) - Die Arbeitslosigkeit in Rumänien lag im Januar entsprechend den Angaben des Statistischen Amts der Europäischen Union (Eurostat) bei 7,2 Prozent. Dies stellt einen Rückgang von 0,3 Prozent zum Vormonat dar. Im Januar 2011 lag die Arbeitslosigkeit bei 7,3 Prozent. Unter Personen jünger als 25 Jahre waren im letzten Quartal des vorigen Jahres 23,8 Prozent ohne Anstellung.
In der gesamten EU ist die Arbeitslosenrate im Januar 2012 um 0,1 Prozent verglichen mit Dezember 2011 auf 10,1 Prozent gestiegen und war 0,6 Prozent höher als noch ein Jahr zuvor. Die Eurozone verzeichnete im Januar 10,7 Prozent Arbeitslose, während dies im Dezember noch 10,6 Prozent waren und vor einem Jahr 10,0 Prozent.

Die Länder mit der größten Arbeitslosigkeit sind EU-weit Spanien (23,3 Prozent), Griechenland (19,9 Prozent) sowie Portugal und Irland (jeweils 14,8 Prozent). Die niedrigsten Raten haben Österreich (4,0 Prozent), die Niederlande (5,0 Prozent) und Luxemburg (5,1 Prozent). Die Jugendarbeitslosigkeit war mit 49,9 Prozent ebenfalls in Spanien am höchsten, gefolgt von Griechenland (48,1 Prozent) und der Slowakei (36,0 Prozent). Am anderen Pol finden sich Deutschland (7,8 Prozent), Österreich (8,9 Prozent) und die Niederlande (9,0 Prozent).
Insgesamt schätzt Eurostat, dass in der Europäischen Union 24,325 Millionen Einwohner keinen Job haben, wovon 16,925 Millionen in der Eurozone leben.

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