Archäologische Funde in Schuttsäcken

Samstag, 23. August 2014

Die archäologischen Funde, die in den vergangenen Monaten, in der Temeswarer Altstadt ausgegraben wurden, vergammeln in Schuttsäcken auf den Fluren des Banater Museums. Als Grund für den fahrlässigen Umgang mit den mittelalterlichen Funden geben die Archäologen Personalmangel an. Sie seien mit der Fülle an Artefakten überfordert und wüssten auch nicht wohin mit den Schätzen. Bei den Funden handelt es sich neben alten Keramikvasen und Gegenständen auch um menschliche Überreste. Die gesamten Objekte müssten zuerst gereinigt werden und dann restauriert. Sobald dieser Vorgang abgeschlossen ist, muss für die Funde eine angemessene Lagerungsstätte gefunden werden. Das Banater Museum wird seit über fünf Jahren saniert. Wann die Arbeiten abgeschlossen werden, kann niemand mit Sicherheit sagen. Der ehemalige Museumsleiter rechnete mit dem Abschluss frühestens im Jahr 2017. Bis dahin muss für die potenziellen Ausstellungsgegenstände ein adäquater Platz geschaffen werden. Abhängig von der Zahl an Helfern und dem Geld, könnten die geborgenen Objekte in einem Monat für Ausstellungen präpariert werden. Es könnte allerdings auch ein Jahr dauern, wenn sich nicht genügend Helfer finden.

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