Astra Giurgiu holt Sieg im Spitzenspiel

Erste Liga: Sascha Kirschstein patzt im Nebelkick

Montag, 09. November 2015

Torwartfehler und Schiedsrichterpatzer prägten den 17. Spieltag der Ersten Rumänischen Fußballliga, in dem es auch an Überraschungen nicht fehlte. Astra Giurgiu zeigte im Spitzenspiel gegen den FC Viitorul, dass sie derzeit die Mannschaft mit den höchsten Ansprüchen auf die Meisterehren ist.

Trotz dichten Nebels blieb das Schiedsrichtergespann beharrlich und ließ die Partie zwischen Poli Temeswar und Dinamo Bukarest bis zum Ende spielen. „Es war ein Spiel, bei dem ein Fehler den Unterschied ausmachen musste“, sagte im Nachhinein Dinamo-Coach Mircea Rednic. Gepatzt hatte letztendlich der Poli-Torhüter Sascha Kirschstein, der das Tor zur 0:1-Niederlage seiner Mannschaft nach einem sinnlosen Dribbling verschuldete.

Fußball-Statistikern nach hat Poli in den 17 Spielen etwa zehn Punkte wegen Patzern ihrer beiden Torhüter Kirschstein und Papp kassiert. Der derzeit 10. Wertungsplatz geht trotz aller Kritik an den Keepern auch auf die mangelnde Torausbeute zurück, denn mit nur zwölf Treffern hat Poli den zweitschlechtesten Sturm der Liga. Die Banater liegen nun schon elf Punkte auf den sechsten Platz zurück, der in die Play-Off-Runde führt.

Astra hat ihre gute Leistung in dieser Saison auch gegen den FC Viitorul unterstrichen. Trotz Pausenführung des FC Viitorul (Tor: Tănase), drehten Daniel Niculae und de Amorim das Spiel. Mit dem 2:1 setzte sich Astra nun vier Zähler auf  FC Viitorul ab.

„Wir sind Idioten“. So wertete der erfahrene Coach Gheorghe Mul]escu das Auftreten seiner Mannschaft FC Voluntari im Heimspiel gegen CFR Klausenburg. Die Gastgeber führten bis zur 75. Spielminute 2:0 und gaben dann den Sieg aus der Hand: 2:2 hieß es zum Schluss. Doppelt so viele Tore als in Voluntari fielen im Spiel Steaua Bukarest – FC Botoşani. Beim 5:3 konnte sich lange Zeit keine der Mannschaften auf zwei Tore absetzen, obwohl beide Mannschaften abwechselnd in Führung gegangen waren. Erst in der 72. Minute war es Stanciu, der auf 5:3 erhöhte und damit in diesem torreichen Spiel das Endergebnis mehr als eine Viertelstunde vor dem Schlusspfiff aufstellte. „Eine solche Abwehrleistung ist unzulässig“, kommentierte der Trainer des Botoşani, Cristian Pustai, die Defensivarbeit seiner Mannschaft.

Ein fälschlicherweise diktierter Strafstoß entschied die Partie CSMS Jassy – Pandurii. 1:0 gewannen die Gastgeber, die sich nun erneut Hoffnung auf den Einzug in die Play-Off-Runde machen.

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