Astra mit großem Schritt Richtung Playoff

Europa League: Petrolul hat Pech in der Nachspielzeit, CFR unterliegt in Minsk

Freitag, 01. August 2014

Bukarest (ADZ) – Mit einem Hattrick hat Kehinde Fatai das Weiterkommen von Astra Giurgiu in der Europa League sehr nahe gebracht. Der Nigerianer, der laut Presseberichten die rumänische Staatsbürgerschaft erwerben möchte, zeigte am Donnerstagabend in Giurgiu im Hinspiel der dritten Qualifikationsrunde zur Europa League gegen Slovan Liberec eine seiner besten Leistungen als Fußballprofi, vor den Augen von Nationaltrainer Victor Piţurcă beförderte er in der 3., 74. und 81. Spielminute den Ball ins Tor der tschechischen Mannschaft. Der Viertplatzierte der letztjährigen Gambrinus Liga agierte in Giurgiu über weite Strecken phantasielos, das Resultat hätte viel höher ausfallen können, Astra-Kapitän Budescu vergab jedoch mehrere Riesenchancen.

Trotz des beruhigenden Torunterschieds warnte Astra-Trainer Daniel Isăilă nach dem Spiel vor dem voreiligen Feiern: Natürlich sei seine Mannschaft der Favorit für das Erreichen der Playoffs des zweitwichtigsten europäischen Mannschaftswettbewerbs, wichtig sei jedoch, dass nächste Woche das Rückspiel in Liberec gleich konzentriert angegangen werde.
Das zweite rumänische-tschechische Duell in der Europa League endete in Ploieşti 1:1-Unentschieden. Gegen Viktoria Pilsen ging Petrolul in der 75. Minute durch ein Tor des eingewechselten Adrian Mutu in Führung, die Mannschaft von Trainer Răzvan Lucescu vermasselte jedoch in der Nachspielzeit die gute Ausgangsposition für den Vorstoß in die Playoff-Runde. Petrolul-Abwehrspieler Gerson patzte im Strafraum, Daniel Kolar köpfte den Ball ins Tor von Petrolul-Keeper Pecanha.

Trotz Ärger über den späten Gegentreffer zeigte sich Trainer Lucescu zuversichtlich im Hinblick auf das Rückspiel am 7. August in Pilsen. Viktoria habe zwar ein große Erfahrung in den europäischen Fußballwettbewerben, der tschechische Vizemeister sei aber durchaus schlagbar.

Die dritte rumänische Mannschaft in der Europa League, CFR Klausenburg, wahrte im Hinspiel bei Dinamo Minsk nur dank Torwart Felgueiras ihre Chancen auf das Weiterkommen. Adamowitsch sorgte in der 54. Minute für den Minimal-Sieg der Weißrussen, die jedoch die ganze Partie unter Kontrolle hatten und viele große Chancen ausließen. Die Klausenburger haben sich während der 90 Spielminuten keine echte Torchance herausgespielt. Außer der Paraden von Felgueiras erinnert im Spiel von CFR nichts mehr an die guten Leistungen in den europäischen Wettbewerben. Vor zwei Jahren schafften es die Klausenburger, in den Gruppen der Champions League zehn Punkte zu sammeln, drei davon aus einem Sieg gegen Manchester United.

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