Auch kleine Gemeinschaften muss man beachten

Vorsitzender der Abgeordnetenkammer in Roşia Montană

Dienstag, 24. September 2013

Bukarest (Mediafax/ADZ) - Der Vorsitzende der Abgeordnetenkammer, Valeriu Zgonea (PSD), hat am Wochenende Roşia Montană besucht. Das geschah  auch zur Vorbereitung der Besprechungen, die der Sonderausschuss des Parlaments ab Mittwoch hier führen wird. Beim Austritt aus dem Stollen, den er mit den Kumpeln  besucht hat, die sich dort blockiert hatten, erklärte Zgonea, dass es angebracht wäre, dass auch Senatsvorsitzender Crin Antonescu (PNL) nach Roşia Montană kommt.

Dies geschah im Kontext des jüngsten Beschlusses des Ständigen Büros der PNL, dass die PNL-Fraktionen im Parlament gegen das Gesetz zur Goldförderung in Roşia Montană stimmen sollen.
Valeriu Zgonea erinnerte daran, dass in den Kleinstädten die Arbeitslosigkeit höher liegt als die in der Statistik erfasste, sie würde 9 bis 10 Prozent erreichen. Alle diese Leute müssten in Crin Antonescu einen Präsidenten aller Rumänen sehen, andernfalls würde es schwierig sein, sie davon zu überzeugen, bei der Wahl zu erscheinen.

Crin Antonescu hatte erklärt, er fahre nicht nach Roşia Montană, denn „wenn die Kumpel meine Meinung hören, verbarrikadieren sie sich wieder unter Tage“.

Kommentare zu diesem Artikel

Hanns, 24.09 2013, 11:39
Genau so wird es kommen - mit dieser faulen Ausrede werden Ponta und Genossen diesem Projekt letztendlich zustimmen und sich die Taschen füllen. Die anderen Proteste, die von weit mehr Leuten getragen werden, wird man ignorieren.
Es ist nur zu hoffen, dass noch viel mehr Leute aufwachen und dieses Gesindel vertreiben werden!

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