Auf Marsch der Ärzte folgt der Generalstreik

Gefordert wird mehr Geld für die Gesundheitsbetreuung

Dienstag, 05. November 2013

Bukarest (Mediafax/ADZ) - Rund 10.000 Teilnehmer wurden Samstag beim Protestmarsch des medizinischen Personals gezählt, der auf dem Victoriei-Platz begann und auf den Platz vor dem Parlamentsgebäude führte. Die Kundgebung war als Begräbnis inszeniert, mit dem entsprechenden Sarg, mit 20 Kränzen und eindrucksvoller Trauermusik. Es soll die größte Kundgebung des ärztlichen Personals in den letzten 15 Jahren gewesen sein.

Gefordert wird, dass sechs Prozent des BIP dem Gesundheitswesen zugewendet werden, ein verbessertes Entlohnungssystem, das Einstellen der Angriffe der Behörden und Medien auf die Ärzte. Eine Forderung bezieht sich auf die Verdoppelung der Gehälter der jungen Ärzte während des sogenannten Residenziats.Die Ärzte drohen damit, dass Ende November der Generalstreik ansteht und dass sie im Januar geschlossen kündigen werden.

Gesundheitsminister Eugen Nicolăescu hat in einer Mitteilung bedauert, dass die Ärzte zu dieser Form des Protestes gegriffen haben, gegenwärtig würden gerade verschiedene Verhandlungen geführt. Für jedes Problem ließen sich durch Dialog Lösungen finden.

Kommentare zu diesem Artikel

Norbert, 05.11 2013, 23:41
Ich weiß gar nicht warum die Ärzte sich so aufregen. Sie haben doch zwei gute Möglichkeiten:Die erste .Wie viele ihrer Kollegen in den Bus setzen das Land verlassen. Oder einen gutbezahlten Nebenjob in Rumänien einnehmen.HUNDE FANGEN . Gibts 50 Euro pro Hund.

Kommentar hinzufügen

* - Pflichtfeld

*
CAPTCHA-Bild zum Spam-Schutz
Wenn Sie das Wort nicht lesen können, bitte hier klicken.
*
*