Aufführungen im April

Jugendtheaterfestival am Deutschen Staatstheater Temeswar

Mittwoch, 03. April 2013

Im April wird in Temeswar die künstlerische Begabung von Jugendlichen erneut unter Beweis gestellt. Foto: Zoltán Pázmány

Temeswar – „Das Mädchen im Goldfischglas“ von Morris Panych wird morgen um 19.30 Uhr im Saal des Deutschen Staatstheaters Temeswar (DSTT) aufgeführt. Die Vorstellung in der Regie von Radu Afrim wird rumänisch übertitelt.

Der lange NiL-Theatertag ist für den 6. April programmiert. Gleich fünf Aufführungen, darunter zwei Kollagen, bietet die Schülertheatergruppe des Nikolaus-Lenau-Lyzeums dem Temeswarer Publikum. Vom 8. bis 12. April beteiligt sich die NiL-Theatergruppe am Internationalen Deutschsprachigen Jugendtheaterfestival in Temeswar. Zur Eröffnung wird am 8. April um 19.30 Uhr „Der Hässliche“ von Marius von Mayenburg in der Regie von Theodor-Cristian Popescu aufgeführt. An den darauffolgenden Tagen präsentieren Jugendtheatergruppen aus Temeswar, Kronstadt/Braşov, Klausenburg/Cluj-Napoca, Hermannstadt/Sibiu, Jassy/Iaşi, Bukarest, sowie aus der Ukraine und Serbien ihre theatralen Errungenschaften.

Das DSTT setzt sein Programm am Samstag, dem 13. April, um 18 Uhr, mit dem Märchen „Hänsel und Gretel“ in der Regie von Simona Vintil² fort. Es folgt Tschechows „Die Möwe“ in der Regie von Yuri Kordonsky, das am 14. April um 19.30 Uhr aufgeführt wird. Das Stück wird auch am 18. April um 19.30 Uhr im DSTT-Saal gespielt.

Eine neue Premiere kündigt das DSTT für den 30. April an. „Die Kleinbürgerhochzeit“ von Bertolt Brecht in der Regie von Alexandru Dabija wird um 19.30 Uhr aufgeführt. Das Stück zeigt auf komische Weise die Abgründe des kleinbürgerlichen Spießertums auf: Auf einer Hochzeit versammeln sich das Brautpaar, der Vater und die Schwester der Braut, die Mutter des Bräutigams und einige Freunde.  Aus der Feier wird nach und nach eine Katastrophe. Die Gäste benehmen sich ungehörig, fallen einander ständig ins Wort, feinden sich an oder machen vulgäre Anspielungen. Als wäre das noch nicht genug, bricht auch der Stolz des Bräutigams, die von ihm selbst gezimmerten Möbel, nach und nach buchstäblich auseinander. Letzten Endes heißt es: „Gott sei Dank und dem Teufel, dass sie endlich draußen sind!“ Karten für die Vorstellungen gibt es unter www.deutschestheater.ro und www.biletmaster.ro.

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