Aufrechterhaltung einer „immer engeren Union“

Staatspräsident Johannis über den Gipfel in Brüssel

Dienstag, 23. Februar 2016

Foto: presidency.ro

Bukarest (Mediafax/ADZ) – Staatspräsident Klaus Johannis erklärte am Ende des Gipfeltreffens in Brüssel vom Wochenende, dass das Hauptziel der Verhandlungen darin bestand, die Einheit der Europäischen Union aufrecht zu erhalten. Rumänien sei der Ansicht, dass die Fragmentierung der Union vermieden werden muss. „Es liegt im Interesse Rumäniens, dass es Mitglied einer starken, geeinten Europäischen Union ist, die sich auf die Achtung der Prinzipien und Werte stützt, nach denen sie gegründet wurde“, unterstrich Johannis. Die Aufrechterhaltung des Konzepts einer „immer engeren Union“- „ever closer union“ - sei dabei wesentlich. Was die Flüchtlingskrise betrifft, äußerte Johannis, dass es nötig sei, die bisher bereits vereinbarten Maßnahmen durchzuführen. Wichtig sei dabei insbesondere der Aktionsplan Europäische Union - Türkei. Was das Abkommen der EU mit Großbritannien betrifft, zeigte sich Johannis zufrieden damit, dass in der Formulierung der Endfassung einige Ansuchen Rumäniens berücksichtigt wurden. Dabei gehe es um die Freizügigkeit des Personenverkehrs gemäß Art. 45 des Unionsvertrags und dass diese Freizügigkeit nicht aus „rein politischen Gründen“ eingeschränkt werden kann. Johannis zeigte sich auch zufrieden mit den Regelungen, die für Rumänen auf dem britischen Arbeitsmarkt vorgeschlagen wurden.

Kommentare zu diesem Artikel

Maria, 29.02 2016, 13:48
@Norbert, Ihr Kommentar ist einfach nur primitiv, u. nivaulos (Mobbing!). Offenbar sind Sie nicht in der Lage, auf Sraffas Kommentare sinnvoll, kompetent u. informativ zu antworten.
Christoph, 28.02 2016, 19:24
@Norbert: Mir erschließt sich noch nicht so ganz, was das Alter, die Größe und die Haarfarbe eines Menschen mit der Qualität seiner Kommentare zu tun hat. Wenn man Ihren Kommentar liest, möchte man Ihnen ans Herz legen, doch nicht schon am späten Nachmittag mit dem Alkohol anzufangen.
Norbert, 25.02 2016, 18:11
Ihr lieben Leut..Ich habe wahrscheinlich als einzigster ...den Herrn Sraffa gesehen...In Frankfurt am Main.Wenn sie ihn sehen würden..und vergleichen mit dem was er hier schreibt...würden sie sich totlachen...Er ist ein älterer Herr..ein rumänisch älterer Herr..die sehen noch mal so 10 Jahre älter aus ..wie ältere Herren in Mitteleuropa..ein älterer schon gebückt gehender Graumelierter kleiner Mann..Was soll der groß haben..er schreibt Nachts morgens mittag und Abend...Es ist ein alter einsamer kleiner Mann..Den keiner liebt..Er weis niocht ob er Rumäne ist er weis nicht ob er Deutscher ist..Er ist aber ein Schreiberling ..ein langweiliger Schreiberling...Sie sollten ihn mal Fragen was er so für Geschäfte macht..Dann würden sie sich wundern was so ein Komunist alles so schreibt am Tag..Nur Mut Fragen sie ihn mal was er so geschäftlich treibt...Ich weis es...
Ottmar, 24.02 2016, 12:51
Ja der liebe Sraffa. Von Wirtschaftspolitik hat er überhaupt keine Ahnung aber als richtiger Rumäne gibt er halt überall seinen Senf dazu. Sraffa Europa ist laut Expertenmeinung aus Mitteleuropa mit jetzt 29 Mitgliedsländern viel zu schnell gewachsen. Klaus der Hanseat hat Recht. Es wird in kurzer Zeit ein Europa der Willigen geben und diese werden die Abzockländer dann ausschliessen. Polen die Baltischen Staaten Ungarn Rumänien … können sich dann ja auch zusammentun und eine Wirtschaftszone bilden. Viel Erfolg. Jedenfalls hat die EU die Basis eines friedlichen Miteinanders verloren. Krieg wird es in Europa nicht mehr so schnell geben dazu braucht es keine EU. Frankreich, Grossbritannien und Deutschland verstehen sich auch so mittlerweile hervorragend.
Kritiker, 24.02 2016, 09:57
Gott sei Dank haben wir Sraffa, der uns immer wieder erklärt, wie alles funktioniert (obwohl er eigentlich von nichts eine Ahnung hat)! Ja manche Leute müssen halt überall ihren Senf dazu geben.
Sraffa, 24.02 2016, 04:52
@Ottmar : Kein Problem ; Schottland ist mit seinem Öl und der Englischen Rüstungsindustrie sowie den Windparks und Seetangfarmen auch der weitaus produktivste Teil der gesamten Insel !!
Sraffa, 24.02 2016, 04:49
@Klaus der Hanseat: Leider haben Sie mit wenigen Sätzen demonstriert daß Sie von der Entstehungsgeschichte und Rechtfertigung der EU absolut keine Ahnung haben. Mit Ihrer Theorie kommen wir zurück zur Situation nach dem 1. Weltkrieg des 20. Jahrhunderts. Wo haben Sie Ahnungsloser eigentlich in den letzten Jahrzehnten ihr Dasein gefristet ?
Klaus der Hanseat, 23.02 2016, 19:25
selbst verständlich war mein namensvetter auf einer anderen veranstaltung.--Ich kann mir kaum vorstellen das die GB bürger diesen faulen kompromiss annehmen werden..Auch wenn dieses der beginn einer neuen ära wird so bringt es für die nordstaaten den vorteil das der zerfall der sogenannten Union schneller gehen wird.Eine echte democratie haben wir schon lange in Brüssel abgegeben.-Was sich da abspielt in Brüssel hat mit democratie nichts zu tun.eine.Eine "comission" die macht was die kapitalisten für richtig halten ist nicht das eigentliche ziel der EU gewesen.(Siehe TTIP ) Der zerfall wird sich nicht aufhalten lassen und die wirklich wichtigen staaten können einen neuen kraft- vollen bund gründen
.Das wären dann wohl die -germanischen staaten- wozu selbst vertändlich auch GB gehört.Kurz: D,DK,S,N, IS, IRE, NL,B,A,--Gerne können wir auf frankreich und die anderen -lateiner- staaten verzichten.Wo dann Rumänien und die anderen Balkan staaten abbleiben???Zurück ins mittel alter.!!
Ottmar, 23.02 2016, 13:42
Der Ioannis war wohl auf einer anderen Veranstaltung als auf dem EU-Gipfeltreffen in Brüssel wenn der von einer „ever closer union“ spricht. Noch zu keiner Zeit war die EU so kurz vor einem Auseinanderbrechen wie jetzt. Und dass er etwas für seine Landsleute herausgeholt hat ist auch eine Lüge. Nichtsdestotrotz wird Grossbritannien im Juni die EU verlassen und dann ist es aus mit der Reisfreiheit der Rumänen nach England. Nach Schottland können die Rumänen dann reisen, denn diese werden in der EU bleiben.

Kommentar hinzufügen

* - Pflichtfeld

*
CAPTCHA-Bild zum Spam-Schutz
Wenn Sie das Wort nicht lesen können, bitte hier klicken.
*
*