Auftakt mit fünf Premieren

Zwei Ein-Personen-Stücke, zwei deutsche Premieren und ein japanischer Klassiker

Donnerstag, 20. September 2012

Szenenfoto aus „Gegen die Demokratie“, gespielt an der deutschen Abteilung des Radu-Stanca-Thaters.
Foto: Maria Stefănescu

Hermannstadt - Mit fünf Premieren, davon zwei an der deutschen Abteilung, lockt das Radu-Stanca-Theater das Publikum in der neuen Spielzeit in die Theatersäle. Zu den neuen Inszenierungen des September werden im Oktober weitere dazukommen und sie alle ergänzen das derzeit aus 82 Vorstellungen bestehende aktive Repertoire des Ensembles.

Die erste Premiere der deutschen Abteilung wurde in einer Probe mit Publikum im August Interessenten bereits gezeigt: „Gegen die Demokratie“ des katalanischen Autors Esteve Soler. Inszeniert wurde das Stück, das im Vorjahr den Preis „Serra d'Or“ erhalten hat, von Alexandru Dabija. Die Premiere findet am Freitag, den 28. September, 19 Uhr im Theatersaal statt. Ihr Debüt als Spielleiterin gibt Johanna Adam in der zweiten Erstaufführung der deutschsprachigen Abteilung in der Komödie „Chaos“ des Finnen Mika Myllyaho in der sie auch spielt. Sie tut dies zusammen mit Natalie Sigg und Anca Cipariu. Geboten wird diese Premiere am Samstag, den 29. September, um 19 Uhr, im Studio-Saal.

Der Vorstellungsreigen der Spielzeit 2012/2013 setzt am heutigen Donnerstag, dem 20. September, mit der One-Man-Show von Schauspieler und Regisseur Bogdan Sărătean unter dem Titel „De hălăduială“ („Vom Verweilen“) ein. Dramatisiert hat er Texte von Victor Drăgan und Flaviu Suhastru. Die Aufführung findet im Studio-Saal des Theaters (im Gewerkschaftskulturhaus) um 19 Uhr statt. Die zweite Erstaufführung der neuen Spielzeit ist die Eine-Frau-Show „Damen – Vals“ von Dumitru Radu Popescu, die Ioana Blaga-Frunzescu interpretiert. Geboten wird die Vorstellung erstmals am Sonntag, den 23. September, ebenfalls um 19 Uhr im Studio-Saal.

Die erste neue Großproduktion der rumänischen Abteilung stellt „Eine japanische Geschichte“ in der Regie von Masahiro Yasuda dar. Es handelt sich um eine Adaptation eines Bunraku-Stückes, das auf einer Begebenheit aus dem Jahr 1721 fußt. Bunraku ist eine traditionelle japanische Form des Figurentheaters – wie Kabuki – und gehört der UNESCO-Liste der Meisterwerke des mündlichen und immateriellen Erbes der Menschheit an. Unter der Leitung des japanischen Spielleiters haben die Darsteller – darunter Ciprian Scurtea, Diana Fufezan, Florin Coşuleţ, Dana Taloş, Tomohiko Kogi – gelernt, ihre Körperenergie in minimalen Bewegungen zum Ausdruck zu bringen. Das Projekt wird von „The Japan Foundation” und dem „EU – Japan Fest Committee” gefördert. Die Premiere findet am Donnerstag, den 27. September, statt, eine Vorpremiere wird am Vortag, im Radu-Stanca-Theater geboten. 

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