Augenblicklich muss weiter regiert werden

Ponta: Ich bleibe Premier, solange die Koalition mich will

Mittwoch, 19. November 2014

Bukarest (Mediafax/ADZ) - Auf der Pressekonferenz von Montag im Victoria-Palast sagte Victor Ponta, dass er so lange Premier bleiben werde, als die gegenwärtige Regierungskoalition zusammenhält und ihn will. Zur Koalition PSD, UNPR, PC und UDMR müsse man auch die Liberalen von Călin Popescu Tăriceanu (PLR) hinzurechnen. Die Wählerschaft habe der PSD eine eindeutige Lektion erteilt, wer die Partei verlassen möchte, der könne das jetzt tun. Als Regierungschef stehe er jedoch in der Verantwortung, Rumänien brauche Stabilität und Berechenbarkeit.

Ponta beglückwünschte erneut den gewählten Präsidenten Klaus Johannis und sagte, er sei überzeugt, dass dieser alles tun werde, was von ihm abhängt, um seine Vorhaben zu verwirklichen. Er setzte fort, er hoffe,dass auch Johannis mit der Regierungskoalition zusammenarbeiten werde.

So soll als erstes der Staatshaushalt für 2015 aufgestellt werden, was auch Klaus Johannis von der Regierung dringend gefordert hat.

Der Ehrenvorsitzende der PSD, Ion Iliescu, sagte vor Journalisten, es sei nicht nötig, dass Victor Ponta jetzt sein Amt niederlege. Die Regierung müsse ihre Mission noch eine Zeit lang erfüllen. Er erwarte, dass ein außerordentlicher Parteitag der PSD einberufen wird, auf dem man die Dinge ernsthaft prüft. Das sei das Wichtigste für ihn, nicht unbedingt das Regieren.

Kommentare zu diesem Artikel

norbert, 19.11 2014, 19:28
Die erste Amtshandlung vom Johannis wird sein. Hosen und Jacken werden nur noch mit Schlössern verkauft. .damit keiner mehr so leicht in die Taschen des anderen greifen kann. Eine sogenannte Übung fürs Volk. .unter dem Titel. .mein ist nicht dein. .
Hanns, 19.11 2014, 12:05
Die Meinung Iliescus interessiert niemanden? Dieser Kommunist gehört endlich für seine Verbrechen zur Verantwortung gezogen.
Ein erster Schritt zur Erneuerung der PSD wäre, dass man sich von Iliescu distanziert.
Sraffa, 19.11 2014, 06:28
Es wird in der Rumänischen Öffentlichkeit seit Monaten nicht ausreichend beachtet, daß die Verzögerung von Budgetvorlage / Diskussion vor dem Parlament schon für sich ein erheblicher politischer Skandal ist. Es wäre zu hoffen daß dies jetzt nachdrücklich aufgegriffen wird.

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