Aus Katastrophe im Club „Colectiv“ nichts gelernt

Dienstag, 24. Mai 2016

Bukarest (Mediafax/ADZ) - Konzertveranstalter scheinen aus der Katastrophe im Bukarester Club „Colectiv“ nichts gelernt zu haben. In Piatra Neamţ hatten sich Freitag in den engen Raum einer Mall rund 2000 Personen zum Konzert der  Band Carla’s Dreams gedrängt. Wegen Hitze und schlechter Luft wurden mehrere Personen ohnmächtig. Die Band unterbrach das Konzert, der Saal wurde geräumt. Ein Strafprozess gegen die Veranstalter beginnt. Das Generalinspektorat für Notsituationen hat ein Rundschreiben verschickt, in dem die Veranstalter noch einmal an ihre Pflichten erinnert werden.

Kommentare zu diesem Artikel

Kritiker, 25.05 2016, 16:33
@Sraffa - waren 27 Jahre nicht genug? Wenn man das in 27 Jahren nicht schafft, dann schafft man es nie!
Sraffa, 25.05 2016, 02:23
Ja, die "Europäisierung" des Landes dauert seine Zeit.
Jens, 24.05 2016, 09:02
Ich war bei einem Konzert in Brasov. 2 Türen für bestimmt 500 Leute. Und die Luft wurde frisch gehalten indem man die Türen geöffnet hat. (Wohngebiet).
Piatra Neamt ist also kein Einzelfall.

Andere Discos (z.B. in Targu Mures) bekommen keine Genehmigung ohne eine Lüftungsanlage einzubauen die nich mindestens eine halbe Stunde bei 400 Grad arbeitet.
Also, wie üblich, wer Freunde hat bekommt seine Stempel.
Kritiker, 24.05 2016, 07:46
Offensichtlich sind die Rumänen unbelehrbar!

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