Ausdruck einer Gemeinschaft

Osterbasar des Kronstädter Handarbeitskreises

Donnerstag, 28. März 2013

Pfarrer Peter Demuth sprach seinen Segen den Mitarbeiterinnen des Handarbeitskreises aus.

Der Osterbaum als Zierde des Basars.
Fotos: Dieter Drotleff

Bei dem am Samstag verzeichneten kalten Winterwetter hätte der Osterbasar des Kronstädter Handarbeitskreises fast auch als Adventsbasar bezeichnet werden können. Doch das hinderte die zahlreichen Gäste nicht, den Basar im Festsaal des Forums zu besuchen, bei Kuchen und Kaffee zu plaudern. Und natürlich war das Interesse an dem Angebot, wie üblich, besonderes groß.

Die von Brigitte Grossu und Diana V²deanu schön verzierten Osterhasen, -lämmer und -eier aus Lebkuchen fanden wieder besonderen Anklang. Gebacken worden waren diese im Backofen im Blauen Haus, dem Verwaltungsgebäude der Kronstädter evangelischen Honterusgemeinde. Erika Teutsch und Anne Voinea hatten schmackhaften Kuchen geboten, sodass die heimische Atmosphäre sehr einladend war.

Ausgehend von der Tageslosung bezog sich Pfarrer Peter Demuth auf die nun schon lange Tradition des Handarbeitskreises, der seit 1991 besteht, den Krista Sudrigian geleitet und nun Gerda Orzan übernommen hat. Gemeinsam wird da gestrickt und  gehäkelt, Gespräche zum Alltag finden dabei statt. Eingebunden ist der christliche Glaube wie Pfarrer Demuth unterstrich und seinen Segen dem Handarbeitskreis und seinen nun rund 30 Mitgliedern aussprach. Dieser wurde zum Ausdruck einer Gemeinschaft.

Für seine Worte sprach den Dank Gerda Orzan aus, und richtete ihm auch die besten Wünsche zum Geburtstag seiner  Zwillinge aus, der am gleichen Tag begangen wurde.

Die kunstvoll gestickten Wandbehänge, Tischtücher, Wappen, Gobelins, aber auch die gestrickten Socken und Pullis locken nicht nur zum Erwerb vor allem als Geschenke an, sondern finden auch die entsprechende Anerkennung. Als besonderes schön und gelungen sind die Topflappen,  die das Gründungsmitglied des Handarbeitskreises, Ilse Horvath, auch jetzt mit ihren über 92 Jahren in Heimarbeit macht, da sie nicht bei den wöchentlichen Zusammenkünften dabei sein kann. Ihr und allen diesen beherzten Frauen sei somit beste Gesundheit gewünscht, um die Kronstädter weiterhin mit ihrer Kunst zu erfreuen.

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