Ausländische Investitionen um 35 Prozent gesunken

Überschuss in der Leistungsbilanz in den ersten vier Monaten

Mittwoch, 19. Juni 2013

Symbolfoto: sxc.hu

Bukarest (ADZ) - Die Ausländischen Direktinvestitionen lagen in den ersten vier Monaten des Jahres bei 322 Millionen Euro, was einen Rückgang um 35 Prozent im Vergleich zum selben Zeitraum des Jahres 2012 bedeutet als diese noch bei 494 Millionen Euro lagen. Entsprechend den am Montag veröffentlichten Daten der Nationalbank (BNR), beliefen sich die Darlehen ausländischer Muttergesellschaften an die rumänischen Tochtergesellschaften oder Zweigstellen auf 191 Millionen Euro, während verlustbereinigte Kapitalbeteiligungen 131 Millionen Euro ausmachten. Im April waren die Ausländischen Investitionen mit 111 Millionen Euro mehr als doppelt so hoch als im März (48 Mio. Euro); im Februar waren es 60 Millionen Euro und im Januar 103 Millionen Euro.

Die Leistungsbilanz verzeichnete zwischen Januar und April dieses Jahres, entsprechend den Daten der BNR, einen Überschuss von 54 Millionen Euro. Im selben Zeitraum des vorigen Jahres betrug das Defizit in der Leistungsbilanz noch 1,53 Milliarden Euro. Die Verbesserung gegenüber den ersten vier Monaten 2012 ist hauptsächlich einem deutlich kleineren Defizit in der Handelsbilanz – ein Rückgang um 975 Millionen Euro auf minus 956 Mio. Euro – sowie einer Umkehr in der Dienstleistungsbilanz von minus 130 Millionen Euro auf plus 721 Mio. Euro zu verdanken. Die Bilanz der Erwerbs- und Vermögenseinkommen veränderte sich von minus 874 Mio. Euro auf minus 674 Mio. Euro und der Überschuss in der Bilanz der laufenden Übertragungen sank von 1,4 Milliarden Euro auf 963 Mio. Euro.

Kommentare zu diesem Artikel

Norbert, 19.06 2013, 23:12
Auch dieses habe ich seit Wochen geschildert. Das nur Irre und kriminelle sich hauptsächlich in Rumänien umschauen. Hier wurde beim Bericht über den Besuch des Staubwedlers Pronto bei Angie so komentiert als ob die deutschen Rumänien als Geschäftsfeld ansehen. Bei einem Außenhandel von 1Billion 100 Milliarden kommt rumänien bei ca 7 Milliarden unter ein Prozent. Jetzt rechnet man die seit Jahren hohen Inflationsraten noch hinzu.Dann ergibt das was ein Türkische Kebabhändler in Mainz in seinBude investiert.Rumänien hat sich durch ihre Politik selbst erschossen. Das ist gut so,Ansonsten müßte man Vlad den Schlächter wieder einstellen.

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