Ausstattungen für Notfälle

Der Ankauf eines Hubschraubers und einer Rettungsleiter sind angedacht

Freitag, 22. August 2014

Ioan Cindrea und Cosmin Balcu, der Leiter des Amtes für Notsituationen, auf der Pressekonferenz
Foto: Vlad Popa

Hermannstadt - Den Ankauf eines Raupenfahrzeugs für den Einsatz im Rahmen von Rettungsaktionen samt Zugsfahrzeug und Beförderungsplattform gab der Vorsitzende des Kreisrats Hermannstadt/Sibiu, Ioan Cindrea, auf einer Pressekonferenz am Mittwoch bekannt. Die Ausstattungen sollen bei Bränden, Überschwemmungen und vor allem im Gebirge zum Einsatz kommen, unabhängig von Terrain und Wetterbedingungen. Dadurch soll die Dauer der Einsätze bei Notfällen in schwer erreichbaren Gegenden deutlich verringert werden. Der Gesamtwert des Projekts, an dessen Finanzierung sich der Kreisrat mit 30.000 Lei beteiligt, beträgt rund 2,6 Millionen Lei und wird mit EU-Mitteln gefördert.

Für die Finanzierungszeitspanne 2014 – 2020 ist der Ankauf eines Hubschraubers und einer Feuerwehrleiter angedacht, die bei Notfällen zum Einsatz kommen sollen. Da Hermannstadt über einen Flughafen verfügt und sich in der Nähe von Gebirgszügen befindet, wäre hier der ideale Standort für einen Rettungshubschrauber, der auch die umliegenden Kreise bedienen könnte. Die Feuerwehrleiter soll für Rettungsaktionen bei hohen Gebäuden verwendet werden. Zwar verfügt das Hermannstädter Kreisamt für Notsituationen, das die Ausstattungen für Rettungsaktionen verwaltet und verwendet, über eine Feuerwehrleiter, diese ist jedoch Baujahr 1982 und kann nur auf 20 Meter ausgefahren werden. Somit können Personen und Güter oberhalb des sechsten Stockwerks nicht erreicht werden, die Feuerwehrleute können im Fall von Bränden nur mit Wasserlöschern eingreifen

Kommentare zu diesem Artikel

Deutscher, 23.08 2014, 09:18
Es ist schon interessant zu hören was die EU alles fördert, wie Raupenfahrzeuge. In D gibt es kein solches Gerät, logisch, weil die Kreise es selber zahlen müssen. 30000 Lei Eigenmittel bei Gesamtkosten von 2,6 Mio Lei, da würden sich die Kommunen in D freuen. Wieviel werden dann gerettet, wahrscheinlich die Besoffenen die mit ihren Geländewagen glauben, überall hinzukommen.

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