Auswahlverfahren der Chefermittler neu gestartet

Vorschläge sollen binnen fünf Tagen abgegeben werden

Freitag, 22. Februar 2013

Bukarest (ADZ) - Justizministerin Mona Pivniceru hat am Mittwoch das zweite Auswahlverfahren der künftigen Chefs der Generalstaatsanwaltschaft des Landes sowie der Antikorruptionsbehörde DNA gestartet. Die Ressortchefin forderte die Leitung der Generalstaatsanwaltschaft auf, ihr bis zum 25. Februar „einen bis drei Kandidatenvorschläge“ zu unterbreiten.

Auch der Chefposten der Direktion zur Bekämpfung des organisierten Verbrechens und Terrorismus soll neu besetzt werden, da die Amtszeit des aktuellen DIICOT-Chefs, Codruţ Olaru, Ende März abläuft. Nach Eingang der Vorschläge beabsichtige sie mit jedem einzelnen Nominierten Gespräche zu führen, um ihn zu einer Kandidatur zu bewegen, teilte Pivniceru mit.

Nach Angaben der Justizministerin wird das neue Selektionsverfahren „im Einklang mit den von der rumänischen Regierung im Rahmen des Kooperations- und Kontrollmechanismus eingegangenen Verpflichtungen“ stehen, sämtlichen vorgeschlagenen Personen werde eine reelle Chance auf eine tatsächliche Kandidatur eingeräumt.

Laut rumänischer Presse fielen die ersten Reaktionen der Justizbeamten  auf Pivnicerus Ankündigung durchaus positiv aus – man begrüße die Aussicht auf ein „seriöses und transparentes Auswahlverfahren“. Beanstandet wurde allerdings die Einschränkung der Vorschläge auf drei.

Kommentare zu diesem Artikel

Norbert, 23.02 2013, 17:38
In dem Bericht oben wird zuversicht vermittelt. Man will sich bemühen ,sagen wir mal so.
Im Endeffekt sind das Prozesse die , wenn überhaupt sich über viele Jahrzehnte hin strecken. Oder es tritt eine in diesem Forum auf. Und erklärt warum dies in Süditalien
durch jahrzehntelanges Bekämpfen der Mafia nicht mal im Ansatz gelingt. Aber in Rumänien es gelingt.Es wird nicht gelingen auch wie in Italien nicht mal im Ansatz.Es ist die gleice Mentalietät wie ich festgestellt habe.Deswegen so ist meine Meinung. Ist dies eine innerrumänische Angelegenheit. Und Deutschland und die EU werden ihre Politik .Der Kontrolle und Abzug von Geldern weiterbehalten , um so diese Mentalietät einigermaßen im Griff zu behalten.
Helmut, 22.02 2013, 14:29
Wenn Frau Pivniceru ihr Wort hält und es wirklich zu einem transparenten und fairen Auswahlverfahren kommt,hätte die Regierung ,unter Premier Ponta,einen echten Schritt in Richtung sauberer Verhältnisse in Rumänien gesetzt.Das Volk wird es danken.

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