Auszeichnung für Dr. Christoph Bergner

DFDB-Ehrennadel in Gold verliehen

Freitag, 18. Mai 2012

Dr. Christoph Bergner (rechts im Bild) übernimmt die hohe Auszeichnung aus den Händen des DFDB-Vorsitzenden Karl Singer
Foto: Zoltán Pázmány

Temeswar - Für seinen Aufwand, seine jahrelangen Bemühungen zur Unterstützung der deutschen Minderheit in Rumänien bzw. der Deutschen aus dem Banat verlieh das DFDB Dr. Christoph Bergner, dem Beauftragten der Bundesregierung für Aussiedlerfragen und nationale Minderheiten, die Ehrennadel in Gold des DFDB, die höchste Auszeichnung des Banater Forums.

In feierlichem Rahmen übernahm Maria Therese Müller, Ministerialrätin im BMI, für Dr. Christoph Bergner, im Festsaal des Temeswarer AMG-Hauses, am Mittwochabend die hohe Auszeichnung aus den Händen von Dr. Karl Singer, dem Vorsitzenden des DFDB. Dr. Cristoph Bergner, seit 2006 Beauftragter der Bundesregierung für Aussiedlerfragen und nationale Minderheiten, desgleichen Bundestagsabgeordneter und Parlamentarischer Staatssekretär im Bundesministerium des Innern, konnte leider aus objektiven Gründen der Zeremonie nicht beiwohnen, übernahm die Auszeichnung jedoch am Donnerstag persönlich im AMG-Haus.

Als weitere Stationen des Besuchs von Dr. Christoph Bergner in der Westregion sind an diesem Wochenende Maria Radna, das AMG-Lyzeum Arad, Großwardein und Sathmar, zum Anlass der Jubiläumsfeier „300 Jahre Ansiedlung der Sathmarar Schwaben“, vorgesehen.

DFDB-Vorsitzender Karl Singer hieß sämtliche Ehrengäste herzlich willkommen: Julia Katharina Gross von der deutschen Botschaft in Bukarest, Klaus Christian Olasz, deutscher Konsul in Temeswar, mit Gattin, den DFDR-Abgeordneten Ovidiu Ganţ, Peter Krier, Leiter des Banater Hilfswerks, Vorstände des DFD aus Karasch-Severin, Arad, Temeswar und Billed.

In seiner Laudatio betonte Dr. Karl Singer, dass es sich hierbei um eine Ehrenaufgabe vonseiten der DFDB-Leitung handle. Träger der DFDB-Ehrennadel in Gold sind u.a. so bedeutende und geschätzte politische Persönlichkeiten wie Susanne Kastner, Barbara Stamm, Andrei Marga oder Vasile Dâncu.

Dr. Bergner hätte in den sechs Jahren seiner Amtszeit als Beauftragter der Bundesregierung für Aussiedlerfragen und nationale Minderheiten, vieles und Bedeutendes für die Unterstützung der deutschen Minderheit in Rumänien, nicht nur als Wirtschaftshilfe sondern auch als Unterstützung der Sozialfürsorge der Deutschen in unserem Land, in den letzten Jahren jedoch auch Entscheidendes für die Förderung und Stärkung der kulturellen und sprachlichen Identität der deutschen Gemeinschaft hierzulande geleistet.

Ministerialrätin Maria Therese Müller unterstrich die Bedeutung dieser hohen Auszeichnung für Dr. Bergner  („Dr. Bergner ist eine besondere Art Politiker, der weiß, was die Menschen bewegt“), diese Auszeichnung gelte auch für die Politik der Bundesregierung und deren verantwortungsvolle Rolle und die Solidarität mit den Deutschen in ganz Osteuropa, so auch aus Rumänien.

Dr. Christoph Bergner wurde am 24. November 1948 in Zwickau geboren.
Nach einem Studium der Agrarwissenschaften war der Dr. Agr. 1974-1990 wissenschaftlicher Mitarbeiter am Institut für Biochemie der Pflanzen der Akademie der Wissenschaften der ehemaligen DDR. Bergner, CDU-Mitglied schon seit 1971 in der DDR, engagierte sich 1989-1990 im Neuen Forum, war 1991-1993 CDU-Landesvorsitzender in Sachsen-Anhalt, 1991-1998 stellvertretender Bundesvorsitzender der CDU Deutschlands. Seit 2002 ist er Mitglied des Deutschen Bundestags. 1993-1994 war er Ministerpräsident von Sachsen-Anhalt. 2005 wurde er Parlamentarischer Staatssekretär im BMI in der von Angela Merkel geleiteten Bundesregierung. Seit Januar 2006 übt er das Amt des Beauftragten der Bundesregierung für Aussiedlerfragen und nationale Minderheiten aus. Seine Vorgänger in diesem Amt waren bekanntlich Dr. Horst Waffenschmidt 1988-1998, Jochen Welt 1998-2004 und Hans-Peter Kemper 2004-2006.

In dieser Doppelfunktion ist Dr. Bergner derzeit nicht nur wichtigster bundesdeutscher Ansprechpartner  der deutschen Minderheit in Rumänien, entscheidend ist auch sein Einsatz für die Umsetzung der Forderungen des Europarats für die Behandlung nationaler Minderheiten in den Herkunftsländern bzw. Rumänien. 

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