Bären und Urlauber - Es kann nicht genug gewarnt werden

Dienstag, 19. Juli 2016

Kronstadt – Obwohl es in oder nahe bei Kronstadt/Braşov in den letzten zehn Jahren sechs Zwischenfälle mit tödlichem Ausgang mit Bären gegeben hat, ignorieren Wochenendurlauber (aber nicht nur) weiterhin jede Warnung. Am Donnerstag (14. Juli) war ein Spaziergänger in einem Stadtviertel nahe des Waldes angegriffen worden und am Freitag griff dieselbe Bärin erneut einen Mann an, der unverletzt flüchten konnte. Die Bärin wurde noch in derselben Nacht erlegt, doch es wurde eine Warnkampagne eingeleitet und entlang des Waldsaumes, der sich rund um die Stadt erstreckt, wurden Warnungen im Bereich der Wanderpfade angebracht, ebenso wie in der Schulerau/Poiana Braşov. Am Wochenende bezogen Angehörige der Ordnungspolizei an mehreren Punkten Stellung, um den Andrang der Wochenendausflügler, die alle Warnungen in den Wind schlugen, zu stoppen.
Für die Beamten war es schwer, die Gruppen abzuweisen, die für Picknick ausgerüstet, mit Grill, Kühltaschen, Hund und Sonnenschirm, sich auf den als gefährlich eingestuften Wiesen im Bereich Burggrund/Valea Răcădau oder in der Schulerau niederlassen wollten. Neben der Ordnungspolizei musste der Kreispräfekt Ciprian Băncilă auch die Mitarbeiter der Forstverwaltung Kronstadt und die Umweltpolizei mobilisieren, um die Wochenendurlauber auf den Sportanlagen in der Schulerau aus dem Schatten der angrenzenden Waldabschnitte in Sicherheit zu bringen. Die Schutzmaßnahmen werden auch weiterhin an sonnigen Wochenenden bestehen bleiben.         

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