Bahnhof-Fassade erneuert

Sanierung aus eigenen Geldern

Dienstag, 23. Dezember 2014

„Das Bürgermeisteramt hat uns dadurch unterstützt, indem es uns die notwendigen Genehmigungen zeitlich erteilt haben“, so Oana Brânzan. Foto: Zoltán Pázmány

Seit August dieses Jahres wird der Hauptbahnhof von Temeswar/ Timisoara saniert. 387.150 Lei hat die staatliche Bahngesellschaft CFR dafür zur Verfügung gestellt, nachdem sie 2007 ein EU-Projekt für Sanierungsarbeiten verlor. Der Bahnhof verfiel von Jahr zu Jahr  – Verputz fiel von den Wänden, Fenster blieben zerbrochen und Schmutz war überall zu sehen. Nun hat sich die CFR entschieden, einen Teil der Arbeiten selbst zu finanzieren. Es handelt sich um die Fassade an der Außenfront des Gebäudes: Verputz, Anstrich und Fenster-Ersatz. Zu 75 Prozent sind die Arbeiten an der Außenfassade des Bahnhofs schon fertig und bis März 2015 sollen sie beendet werden, so Oana Brânzan, Pressesprecherin der CFR in einer Antwort auf Anfrage der BZ.

Die letzten großangelegten Modernisierungen am Temeswarer Hauptbahnhof fanden in den 1970er Jahren statt, als 1976 der Architekturstil des Gebäudes komplett umgeändert wurde. Das, obwohl es nach dem zweiten Weltkrieg, als es nach Bombenangriffen schwer beschädigt wurde, nach seinem ursprünglichen Aussehen neuerbaut wurde. Einst ein Gebäude im Stil der österreichischen Bahnhöfe, ist es heute ein imposanter Bau, der in seiner Architektur die Zeichen des Kommunismus trägt.

Die CFR-Filiale Temeswar hat neue Sanierungsarbeiten aus eigener Finanzierung für das Jahr 2015 vorgeschlagen. Durch diese neuen Arbeiten sollen die Geschäftsräumlichkeiten modernisiert werden. Sie haben als Ziel „die Minderung der Wartungskosten des Nord-Bahnhofs Temeswar“, so Oana Brânzan. Pläne für eine neue EU-Finanzierung hat CFR weiterhin, auch wenn es letztes Mal nicht geklappt hat. „Der Nord-Bahnhof aus Temeswar wird europäische Fonds für die Modernisierungsarbeiten, die für die nächsten Jahre geplant sind, nutzen“, so die Pressesprecherin der Eisenbahngesellschaft.

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