Balkan Performance Tour 2019

Wandertour aus Wien durch Rumänien und Serbien

Donnerstag, 31. Januar 2019

Temeswar – Eine Wandertour für performative Gegenwartskünste aus Wien führt Anfang Februar nach Rumänien und Serbien. „Balkan Performance Tour“ ist ein Event, das von der Galerie 12-14 Contemporary Wien produziert und am kommenden Freitag auch in Temeswar/Timișoara vorgestellt wird. Schauplatz für das Kunstereignis am 1. Februar in der Bega-Stadt ist der Studiosaal des Hauses der Künste (in der Augustin-Pacha-Straße Nr.8), ab 19 Uhr. Gleich drei Performances gehen am gleichen Abend über die Bühne. Mitmachen werden dabei Künstlerinnen und Künstler aus Österreich (Ŕgnes Hamvas und Hubert Hasler), Emilia Jagica und Anikö Kiss aus Serbien und die NOIMA-Gruppe aus Temeswar, Rumänien.

Dies ist der erste Stopp des Events außerhalb Österreichs. Die Wandertour hat in Wien begonnen und führt von Temeswar am 4. Februar nach Novi Sad, ins Kultur Center und nach Belgrad, am 6. Februar, in die Ostavinska Galerija.
Partner des Projekts ist das Österreichische Kulturforum in Bukarest, die Österreichische Botschaft Belgrad und das Österreichisches Kulturforum Sarajewo. Partner vor Ort ist die Galerie „META Spațiu“ in Temeswar.
„Das Programm beginnt mit der Installationsperformance von Ŕgnes Hamvas und Hubert Hasler, einem Dialog über Fax, der den Mangel an persönlicher Kommunikation von heute, sowie die Veränderung von Sprache und Kommunikation in digitalen Zeiten aufzeigt. Als Gegenstück präsentiert NOIMA die dLight-Leistung, die sich in den letzten Jahren ständig weiterentwickelt hat. Die Künstler der Gruppe NOIMA spielen mit den Worten LUMINA / LIGHT und LUMEN / WELT. Durch gezielte Fokussierung beleuchten sie bestimmte Ansätze der zivilisierten Welt oder platzieren sie im LICHT. Als Highlight präsentieren Emilia Jagica und Anikó Kiss ihre Performance ´Awakening´. In dieser Arbeit setzen sich die beiden Künstler mit der aktuellen Situation der Menschen auseinander. Die Plackerei und der Perfektionismus der Bevölkerung werden ebenso diskutiert wie ein Ausweg aus dem Elend, durch Ehrlichkeit, vielleicht sogar Kindlichkeit, Verwunderung und Beteiligung an diesem und jenem“, erzählt die Kuratorin Denise Parizek.

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