Banater Philharmonie weihte Steinway-Flügel ein

Ehrengast war der Temeswarer Ioan Holender

Samstag, 28. Januar 2012

Ein großer Tag für Temeswar: Ioan Hollender bei der Einweihung des Steinway-Flügels.
Foto: Zoltán Pázmány

Temeswar - Die Banater Philharmonie hielt am Donnerstag Abend ein Festkonzert um den neuen Steinway-Flügel einzuweihen. Besonderer Ehrengast des Abends war der ehemalige Direktor der Wiener Staatsoper Ioan Holender, dessen Sohn Liviu das Konzert mit Ludwig van Beethovens Fantasie für Klavier, Chor und Orchester in c-Moll op.80 beendete. Es sei ein besonderer Tag für die Geschichte der Stadt Temeswar, meinte Holender in seiner Ansprache und drückte auch seine Freude über den vollen Capitol Saal aus. Neben Liviu Holender spielten auf dem Instrument am Donnerstag Abend die renommierten Temeswarer Pianisten Manuela Iana Mihăilescu, Dragoş Mihăilescu und Sorin Petrescu. Die musikalische Leitung hatten die Dirigenten Gheorghe Costin und Radu Popa inne. Neben Beethoven wurden Werke fürs Klavier von Franz Liszt, Robert Schumann und Sergej Rachmaninow gespielt.

Die Flügel und Klaviere des Herstellers Steinway & Sons zählen zu den besten und teuersten Instrumenten der Welt. Der Bau eines Steinway-Flügels oder Klaviers dauert im Durchschnitt ein Jahr und kostet in der Regel zwischen 50.000 und 120.000 Dollar. Einer der berühmtesten Steinway-Flügel wurde auf einer Auktion auf 1,2 Millionen Dollar geschätzt. Die Banater Philharmonie zahlte für das Instrument 106.000 Euro.
Ioan Holender stellte am Mittwoch die rumänische Fassung seiner Memoiren in einer Temeswarer Buchhandlung vor und nahm am Donnerstag vor dem Konzert an einer Sitzung des Vereins „Temeswar Kulturhauptstadt 2020“ teil. Im Herbst wurde Hollender zum Vorsitzenden des Kulturvereins gewählt.

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