„Barbizon des Banats“

Internationales Künstlercamp und Symposium

Mittwoch, 21. Oktober 2015

Temeswar (ADZ) - Das Internationale Künstlercamp und Symposium für Bildende Künste wird in der Temescher Ortschaft Bazoşu Nou, im „Barbizon des Banats“, zwischen dem 22.-27. Oktober im Stejarul-Hotel begangen. „Barbizon des Banats“ („Barbizonul Banatului“) ist ein Wortspiel, das sich die Veranstalter – die Kulturmanagerin Liliana Cadar und der Maler Mihai Teodor Olteanu aus Temeswar/Timişoara – für diesen Anlass ausgedacht haben. Die Bezeichnung des Kunstevents versteht sich auch als einen Hinweis auf die Mitte des 19. Jahrhunderts von französischen Landschaftsmalern gegründete Schule von Barbizon/Frankreich. Auch rumänische Maler wie Nicolae Grigorescu, Ion Andreescu oder Theodor Pallady verweilten in der Künstlerkolonie im Dorf Barbizon, im Wald Fontainbleau, südlich von Paris. Zu den Veranstaltern des Symposiums im „Barbizon des Banats“ gehört zugleich der Künstler und Dozent Dr. Gabriel Kelemen von der Kunsthochschule der West-Universität Temeswar.

Die Teilnehmer am Internationalen Künstlercamp und Symposium für Bildende Künste in Bazoşu Nou stammen aus Spanien und Rumänien. So reisen aus der iberischen Halbinsel der Maler Ion Oniciuc, Vorsitzender des Rumänischen Künstlerverbands in Madrid/Spanien; António Calderón de Jesus, Kunstsammler, Kulturförderer und Leiter des Internationalen Kunstzentrums – Centiart; und die spanischen Künstler Cesar Delgado Calafate, Irene Garcia Agnes, Amanda Ortega Suarez und Hector Delgado Millan an. Aus Rumänien beteiligen sich die Maler Pintea Vasile, Petru Galiş und Mihai Teodor Olteanu sowie der Bildhauer Marius Bacriu – alle aus Temeswar. 

Das Stejarul-Hotel in Bazoşu Nou, das das Kunstsymposium beherbergt, befindet sich in unmittelbarer Nähe des Arboretums mit etwa 800 verschiedenen Baum- und Straucharten aus der ganzen Welt. Der Park wurde vor ungefähr 100 Jahren vom Grafen Ludwig Ambrózy auf dessen Grundbesitz angelegt. Zu dessen Einrichtung brachte der Graf zahlreiche Bäume und Sträucher aus Nordamerika, besonders aus der Baumschule der Harvard University. 1935 verkaufte Graf Ambrózy den Park an die lokale Einrichtung für Forstforschung. Seit 1984 wurde das Arboretum  in Bazoşu Nou wegen seiner Vielfalt an Baum- und Straucharten zum Naturdenkmal erklärt und seit 1994 zum Naturschutzgebiet zwecks Erhalt dieser biologischen Diversität.

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