Băsescu nicht auf der Liste für Europäischen Rat

Die Angelegenheit ist aber noch längst nicht geklärt

Freitag, 22. Juni 2012

Premier Victor Ponta (l.) und Präsident Traian Băsescu (r.) hier bei der Amtseinsetzung Victor Pontas als Premierminister Anfang Mai.
Foto: presidency.ro

Bukarest (Mediafax/ADZ) - Das Außenministerium hat Mittwoch eine Liste mit der Delegation nach Brüssel geschickt, die Rumänien am 28. und 29. Juni beim Europäischen Rat vertreten soll. Demnach gehören der Delegation Premier Victor Ponta, Außenminister Andrei Marga und Europaminister Leonard Orban an. Auf der Liste fehlt der Name von Präsident Traian Băsescu. Es wird jedoch darauf verwiesen, dass auf eine solche Liste auch die Unterschrift des Präsidialamts gehört, die in diesem Fall fehlt.

Premier Victor Ponta sagte, dass auf der Tagesordnung des Europäischen Rats gerade die Themen stehen, die er schon in Bukarest mit Präsident Barroso und anderen neun Premiers besprochen hat: die wirtschaftliche und soziale Lage in Europa und der mehrjährige Finanzmechanismus 2014 – 2020. Er werde noch eine Begegnung mit Präsident Traian Băsescu haben, die Beziehungen zwischen ihm und diesem seien jedoch auf dem Nullpunkt angelangt.

Aus dem Cotroceni-Palast war zunächst in der Angelegenheit der Liste keine Reaktion gekommen. Beim Europäischen Rat aber möchte man sich in eine Sache, die in Rumänien geklärt werden muss, nicht einmischen.

Kommentare zu diesem Artikel

Ottmar, 25.06 2012, 10:44
Lustiger Kommentar von Helmut. In Deutschland ist ein Herr Von Gutenberg wegen Plagiatismus zurückgetreten. Was will den dieser Dieb aus Rumänien in Brüssel. Jeder europäische Politiker lacht doch über eine Schiessbudenfigur die nur durch geistigen Diebstahl und einen korrupten Doktorvater zu einem Titel kam
Helmut, 22.06 2012, 16:03
Eine vollkommen richtige Entscheidung des Außenministeriums.So wie sich der Herr Basescu gegenüber der Regierung und dem Parlament verhält ist äußerst Armselig und schadet eigentlich dem ganz Land.Er spielt auf beleidigt,gibt unqualifizierte Bemerkungen über jeden ab,der nicht seiner Meinung ist,hat durch die Politik seiner Partei unzählige Menschen in eine schreckliche wirtschaftliche Situation gebracht und ist verärgert wenn sich die Mehrheit immer weiter von ihm entfernt.Das beste wäre, er erfüllt bis zum Ablauf seiner Präsidentschaft noch einige Repräsentationspflichten und geht dann in Pension.Er muß endlich erkennen ,dass seine Politik ein Auslaufmodell ist und Rumänien dringend Erneuerung benötigt.Dies wird zwar nicht leicht zu schaffen sein,aber mit Hilfe der Bevölkerung wird es dieser und einer kommenden Regierung gelingen.WO EIN WILLE IST AUCH EIN WEG.

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