Baustart für Radpiste Temeswar – Serbien

Auch spezieller Grenzübergang vorgesehen

Dienstag, 27. Mai 2014

Laut Bauvertrag sollen die Arbeiten bis zum 28. März 2015 fertiggestellt werden. Eröffnung der Bauarbeiten an der Radpiste Temeswar – Serbien bei Sânmihaiu Român
Foto: Zoltán Pázmány

Temeswar - Eine gute Nachricht für die immer größer werdenden Reihen der Liebhaber des Radsports in Temeswar und im Landeskreis Temesch: Das schon vor Jahren angekündigte schöne Projekt einer Radpiste am Begaufer, die die Stadt Temeswar mit Serbien verbinden soll, erlebte nun am letzten Wochenende an der Bega bei Sânmihaiu Român im Beisein von Titu Bojin, dem Vorsitzenden des Temescher Kreisrats, seinen offiziellen Baustart. Auftraggeber dieses Vorhabens im Rahmen des schon seit Jahren gutgehenden EU-Nachbarschaftsprogramms Rumänien-Serbien, eigentlich eines EU-Projekts mit einem Gesamtwert von 2,3 Millionen Euro – 85 Prozent machen EU-Mittel aus, der Rest wird von der rumänischen und der serbischen Regierung bereitgestellt – ist der Temescher Kreisrat in Partnerschaft mit der Banater Verwaltung für Wasserbewirtschaftung ABAB und der Stadtverwaltung von Zrenjanin (Serbien). Ausgeführt werden die Arbeiten laut Bauvertrag von einer Baufirma aus dem Landeskreis Arge{.

Die 37 Kilometer lange Piste soll in Temeswar, im Stadtviertel Freidorf, an der Modosch-Brücke starten und entlang des linken Begaufers über die Temescher Ortschaften Utvin (ab dieser Gemeinde auf dem rechten Begaufer), Sânmihaiu Român, Ujwar, Otelek bis zur rumänisch-serbischen Staatsgrenze führen. Im Nachbarland soll die Radpiste mit zwei Fahrrichtungen, die eine Breite von zwei Metern haben wird, laut Plan bis zu der Ortschaft Klek bei Zrenjanin führen. Zwischen Utvin und der Grenze ist auf dem rechten Begaufer auch die Einrichtung von Rastplätzen eingeplant. Laut Ion Mirescu, Chefkommissar der Temeswarer Grenzpolizei, ist zusätzlich, nach einer entsprechenden noch ausstehenden Vereinbarung zwischen der rumänischen und serbischen Regierung, auch die Eröffnung eines Grenzübergangs an der rumänisch-serbischen Grenze vorgesehen.
Hauptziele dieses Projekts sind die Entwicklung des Lokal-, Kreis- und Regionaltourismus, die Förderung der grenzüberschreitenden Zusammenarbeit zwischen den betreffenden Zonen aus Rumänien und Serbien und nicht zuletzt die Förderung des Öko- und Fahrradtourismus in der Westregion.

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