Bauunternehmen fordert mehr Geld

Arbeiten an Umgehungsstraße in Sächsisch Fenesch kommen nicht voran

Donnerstag, 13. September 2018

Klausenburg – Die Vertreter des Bauunternehmens Diferit S.R.L. fordern von der Gemeinde Sächsisch Fenesch/Floreşti mehr Geld für die Fertigstellung der Süd-Umgehungsstraße nach Klausenburg/Cluj-Napoca. Am 3. September hat das Unternehmen vor diesem Hintergrund eine Klage bei Gericht eingereicht.
„Der Bauherr kann das notwendige Geld nicht mehr sicherstellen, welches er bei der Ausschreibung angeboten hat. Da dies in Rumänien eben so ist, bieten einige kleinere Preise an als die Referenzpreise in den Kostenvoranschlägen und können am Ende ihre Arbeiten nicht mehr ausführen“, erklärte Bürgermeister Horia [ulea das Dilemma.

Die rund 2,7 Kilometer kurze Umgehungsstraße, die hinter dem Polus-Center vorbeiführen wird, soll Sächsisch Fenesch über den Sfântul-Ioan-Weg an das Klausenburger Stadtviertel Mănăştur anschließen - über zwei Kilometer wird die Straße auf Trägern verlaufen. Nicolae Petri, Inhaber des Bauunternehmens, erklärte gegenüber „[tiri de Cluj“, dass es bezüglich des Prozesses „dort eine Blockade gibt, und wir versuchen, diese auf diesem Weg zu entsperren, wenn es uns gelingt. Sie wissen, dass es in diesen Verträgen Vertraulichkeitsklauseln gibt. Sie können beim Rathaus nachfragen. Es ist keine große Sache, aber wir sind Teil dieses Vertrages.“

Schon vor knapp zehn Jahren wurde über diese Entlastungsstraße diskutiert, die technischen Planungen für das Projekt waren 2014 abgeschlossen. Doch erst zu den Kommunalwahlen 2016 gab Horia [ulea die Anweisung zum Baubeginn. Da zu diesem Zeitpunkt noch Klärungen mit Grundstückseigentümern und eine endgültige Baugenehmigung ausstanden, wurde die Straße in drei Bauabschnitte untergliedert.

Statt im April 2017 begann der Bau schließlich erst im November 2017, der Eröffnungstermin wurde dementsprechend schon früh von Dezember 2018 auf November 2019 verschoben.

Die Hauptstraße (DN 1) von Sächsisch Fenesch nach Klausenburg ist die am stärksten befahrene Straße in Land. Laut einer Studie der Technischen Universität Klausenburg wird die Einfahrt aus Richtung Großwardein/Oradea täglich von 58.660 Fahrzeugen genutzt.

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