BCR offen für Zusammenarbeit – Bankkredite für Kronstädter Stadtprojekte in Aussicht gestellt

Donnerstag, 04. August 2016

Kronstadt – Kronstadt/Braşov und Bukarest seien die rumänischen Städte, die zur Zeit aus der Perspektive der Rumänischen Handelsbank (BCR) am leichtesten zu finanzieren seien. Mit dieser Aussage wird Sergiu Manea, Chief Executive Officer bei BCR, von der Kronstädter Presse nach einem Gespräch mit dem Kronstädter Bürgermeister George Scripcaru und dessen Stellvertreter Mihai Costel, zitiert. Dabei ging es um die Unterstützung die BCR bei der Finanzierung von nachhaltigen Großprojekten der Kronstädter Stadtverwaltung anbieten könnte. Es handelt sich sowohl um Bankdarlehen als auch um Beratung zum Beispiel bei der Suche nach Investoren oder bei Anträgen für EU-Fonds.

Der Kronstädter Bürgermeister nannte einige der Projekte, die dafür in Frage kämen. In erster Linie geht es um den Bau des Flughafens bei Weidenbach/Ghimbav. Erwähnt wurden auch weitere Projekte, wie der Ankauf von Bussen für die städtische Verkehrsregie RATBv, vor allem weil diese ihre Tätigkeit vom Stadtgebiet auf das Metropolgebiet erweitern will. Finanzierung wäre notwendig auch für den Ausbau weiterer fünf dualen Fachschulen nach dem erfolgreichen Modell der „Kronstadt“-Schule.
Manea erklärte die Bereitschaft seiner Bank, die Stadtverwaltungen bei ihren Bemühungen für die Schaffung günstiger Rahmenbedingungen der wirtschaftlichen Entwicklung zur Seite zu stehen. Das habe man auch bisher getan, wobei Kronstadt diesbezüglich gute Ergebnisse vorweisen könne.

Dafür sei man sogar bereit, nicht auf den höchsten der BCR zustehenden Reingewinn zu bestehen.
Bürgermeister Scripcaru wies darauf hin, dass Kronstadt ein gutes Rating der Agentur Fitch vorweisen könne, dass die Entwicklungsstrategien gut ausgearbeitet seien. In der Zusammenarbeit zwischen Bürgermeisteramt Kronstadt und BCR gibt es allerdings auch ein Kapitel, das gegenwärtig von der Antikorruptionsbehörde DNA näher untersucht wird und zwar ein Zusammenarbeitsprotokoll zwischen der Stadtverwaltung (vertreten durch Bürgermeister Scripcaru), dem Wärmekraftwerk CET, dem privaten Wärmeenergie-Lieferer BEPCO und BCR betreffend Finanzierungsmöglichkeiten des Kronstädter Fernwärmesystems.

Kommentare zu diesem Artikel

Keine Kommentare

Kommentar hinzufügen

* - Pflichtfeld

*
CAPTCHA-Bild zum Spam-Schutz
Wenn Sie das Wort nicht lesen können, bitte hier klicken.
*
*