Beendetes Abkommen nur halb erfolgreich beendet

Von IWF Ausnahmegenehmigungen gefordert

Freitag, 19. Juli 2013

Bukarest (ADZ) - Zwar hat der Internationale Währungsfonds (IWF) sein 2011 eingegangenes Präventivabkommen mit Rumänien für erfolgreich abgeschlossen erklärt, doch stellt sich nun heraus, dass eigentlich etliche Zielsetzungen verfehlt wurden.

Aus der am Mittwoch vom IWF veröffentlichten und auf den 10. Juni datierten Absichtserklärung der rumänischen Regierung geht nämlich hervor, dass sie sich etlicher „Ausrutscher bei der Umsetzung der Zielsetzungen“ wohl bewusst war – u. a. bei den Kapiteln „Leitungskriterien“, Strukturreformen und Abbau der Altlasten der Staatsunternehmen.

Entsprechend ersuche die Exekutive in Bukarest um Ausnahmegenehmigungen, heißt es in dem von Finanzminister Chiţoiu und Notenbankchef Isărescu unterzeichneten Dokument. Gegenüber der Presse hatte Premier Ponta derartige Forderungen jedoch ausdrücklich verneint: „Ich versichere Ihnen, keinerlei Ausnahmegenehmigungen gefordert zu haben, da wir meines Wissens sämtliche ‘prior actions’ erfüllt haben“, so Ponta am 13. Juni.

Kommentare zu diesem Artikel

Katze, 20.07 2013, 00:01
Ist die Party so langweilig?
Norbert, 19.07 2013, 23:57
Kontrolleure !wie der Herr Sraffa schreibt gibt es keine. Es gab jemand ,der genau für die rumänen geschaffen war. Vlad der Schlächter .Rumänien ist nur gut ,wenn man dort Urlaub macht eine schöne junge Rumänin im Arm hat.Und kein rumänisch kann.Ich hab das alles .Immer und immer wieder.Politisch und Verwaltungsmäßig.wird dies nix mit Rumänien..
Norbert, 19.07 2013, 23:20
Der liebe Nobbi befindet sich ja jetzt in Constanza und macht die Nacht zum Tage.Wie hat die Siebenbürger Gemeinschaft mir vor 15 Jahren geraten. Paaaartyyyy.Nobbi Paaartyyy.
Für Rumänen!! und wie bei Wikipedia für alle Welt nachlesbar.!!Die Korruption ist tief in der rumänischen Kultur verankert. Das macht mir, und meiner rumänischen Gazelle nix aus.Das Geld wird niemals alle.Und wie Paaarty ist angesagt.Das war ,das ist und das wird nie was mit dem Kakaland auf politischer Ebene. Deswegen trinkt ne Flasche Schnaps .Das macht eure Birne frei..
Sraffa, 19.07 2013, 22:14
@skeptikus : Grundsätzlich haben Sie Recht, jedoch sind die Privatisierer und die sie unterstützenden Banken nicht per se selbstlose Wohltäter zugunsten des Gemeinwohls. Es benötigt auch hier Kontrolleure - wer soll das aber sein ?
Skeptikus, 19.07 2013, 19:30
Zum Thema Privatisierungen wiederhole ich mich: Das Wirtschaftsministerium als Eigentuemer der Staatsbetriebe wehrt sich mit Haenden und Fuessen gegen professionelles Management und Privatisierung. Man sehe beispielsweise wie Templeton / Fondul Proprietate ausgebremst werden, dort wo sie nur Minderheitsaktionaere sind (Transgaz, Nucleareletria und Romgaz). Man sollte ein paar Banken und Templeton sowie vergleichbaren den Auftrag geben innerhalb 24 Monaten zu privatisieren und das wuerde bestens klappen. Der Staat ueberall unter 25% und dann wird das auch mit dem Management klappen!
Manfred, 19.07 2013, 18:17
Ab Sonntag bin ich für 4 Wochen in Rumänien-dort werde ich einige Leute treffen,die sich von der aktuellen Regierung Wunderdinge erwartet haben.Das werden interessante Gespräche.
Gerd, 19.07 2013, 16:15
@Alexander: Absolut korrekt-meckern, schimpfen und.....das wars.
Alexander, 19.07 2013, 13:23
Es ist und bleibt letztlich das Problem der Rumänen, wenn ihr Land endet wie Griechenland. Wer den Stall nicht ausmistet, wird mir dem Gestank und Schlimmeren leben müssen. In Bulgarien gehen die Menschen wenigstens auf die Straße. In Rumänien sprechen alle über die Problemfelder, ziehen sich dann aber hinter den eigenen Gartenzaun zurück.
Hanns, 19.07 2013, 11:52
Ponta war, ist und bleibt ein Lügner! Leider glaubt die Mehrheit der Rumänen noch immer diesem Gaukler. Ponta ist als Premierminister total überfordert und daher ungeeignet. Er sollte von der rumänischen Bevölkerung eigentlich sofort verjagt werden.
Manfred, 19.07 2013, 10:55
Wie so oft,Lügen und Halbwahrheiten sind das politische Normalmaß in RO!

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