Béla Mikola unter Eskorte außer Landes geschafft

Samstag, 22. März 2014

Bukarest (Mediafax/ADZ) - Der ungarische Staatsbürger Béla Mikola, Mitglied der Neuen Ungarischen Garde, wurde Donnerstag aus seiner Wohnung in Neumarkt/Tg. Mureş abgeholt und unter Eskorte außer Landes geschafft. Das geschah, nachdem das Appellationsgericht Bukarest ein rechtskräftiges Urteil ausgesprochen hatte, das Béla Mikola für fünf Jahre zur „unerwünschten Person“ in Rumänien erklärt hat. Gemäß dem Sprecher des Rumänischen Nachrichtendienstes (SRI) hat der ungarische Staatsbürger seit 2013 in Rumänien eine Tätigkeit entfaltet, die gegen die nationale Sicherheit gerichtet war. Gegen das Urteil des Appellationsgerichts kann Berufung eingelegt werden, das Urteil ist in solchen Fällen jedoch unverzüglich rechtskräftig.

Kommentare zu diesem Artikel

Ottmar, 24.03 2014, 21:01
Sraffa Verbote staerken nur die Irren, denn sie gehen in den Untergrund. Siehe NPD und NSU in Deutschland. Nur den Richterspruch und seinen Vollzug finde ich Klasse. Ich bin oft gegen die Rumaenischen Misstaende aber hier verneige ich das Haupt. a chapeau
Sraffa, 23.03 2014, 01:01
Wenn die "Neue Ungarische Garde" faschistisches Gedankengut verbreitet sollte sie darüber hinaus in Rumänien verboten werden. Die Rumänischen Gerichte sollten sich damit endlich einmal inhaltlich auseinandersetzen. Es gibt in Europa nämlich den Grundsatz des Verbotes für Volksverhetzung.

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